Juni 2010

"Wer unter dem Schirm des Höchsten wohnt, wer im Schatten des Allmächtigen ruht, der darf sprechen zum Herrn: „Meine Zuflucht, meine Feste, mein Gott, auf den ich vertraue" Ps. 91,1

 Diese Verse beschreiben unsere Haltung angesichts der wachsenden internationalen Opposition gegen Israel, sowie gegenüber der Bedrohung durch nukleare Waffen im Iran und den Waffenanlagerungen an der libanesischen und syrischen Grenze. Gott verfolgt weiterhin Seinen Friedensplan für den gesamten Mittleren Osten. Dieser Plan heißt: Das Evangelium! Wir wissen ebenso, dass die von Menschen gezogenen Grenzen um Israel (vor weniger als einem Jahrhundert durch europäischen Rat festgelegt) eines Tages vom Herrn in Frieden vereint sein werden, wenn Er die in Jesaja 19 erwähnte „gebahnte Strasse“ schaffen wird.

 Shavuot Feier

Auf dem Dach unseres Gemeindehauses drängten sich am Abend des Shavuot Festes über 200 Leute.

Die Kinder eröffneten die Feier mit einer festlichen Prozession, wobei sie mit Früchten gefüllte Körbe trugen und Getreideähren schwenkten.

Wir priesen Gott zusammen, tanzten und hörten eine Ansprache über die Bedeutung des Fests. Traditionsgemäß lasen wir das gesamte Buch Rut, begleitet von einem Anspiel, das die schöne Geschichte vor unseren Augen lebendig werden ließ. Jeder hatte die Gelegenheit, seinen Dank für Gottes Segen symbolisch auszudrücken, indem er seinen persönlichen Korb der Erstlingsfrüchte präsentierte. Für einige war es eine neue Arbeitstelle, für andere ein neugeborenes Baby, Dank für ein spezielles Geschenk von Gott oder einen spezifischen Segen...

Viele nicht-gläubige Familienangehörige und Freunde waren anwesend und hörten die Botschaft von Gottes Güte und Rettung. Bitte denkt in Euren Gebeten an sie.

Wir ziehen hinauf nach Jerusalem

Shavuot ist eins der drei Feste im Jahr, zu denen die Israeliten in biblischer Zeit nach Jerusalem reisten, um dort zu feiern und ihre Opfer im Tempel dar zu bringen.

Es war vor 1980 Jahren, als die ersten Gläubigen sich in Jerusalem versammelten, um das Shavuot Fest zu feiern und der Heilige Geist auf sie herab kam.

Jedes Jahr versammeln sich messianisch Gläubige aus allen Gemeinden in Israel in Yad Hashmona (messianische Siedlung bei Jerusalem), um Gott durch Gesang und Tanz zu preisen und anzubeten, für unsere Nation zu beten und Gemeinschaft zu haben. In diesem Jahr stand auch unsere junge Tanzgruppe mit auf dem Programm. Nach dem Treffen fuhren wir mit unserem gemieteten Bus weiter nach Jerusalem, wo wir unter Tonys Führung verschiedene Stätten besichtigten.  An der Klagemauer legten wir eine besondere Gebetszeit ein. Hier stand die Westmauer des Tempels, und wir beteten, dass die Erstlingsfrucht, die wir als messianisch Gläubige darstellen, entsprechend den Verheißungen der Bibel zu einer reichen Ernte werden wird.

Lighthouse – Einsatz Café Arbeit

In diesem Monat nahmen wir unsere Café Arbeit wieder auf. Das „Lighthouse“ (Leuchtturm), wie wir den Dienst genannt haben, ist alle zwei Wochen Samstag abends auf dem Gemeindedach geöffnet.  

Leute sind eingeladen, in netter und offener Atmosphäre bei guter Musik, Humus, hausgemachter Limonade oder Kaffee von Yeshua und unserem Glauben zu hören.

Einige Fakten über die israelische Bevölkerung:

Heutzutage zählt der Staat Israel 7.587.000 Einwohner, von denen 75.5% jüdisch sind, 20.4% arabisch und 4.1% „andere“. Die Bevölkerung wuchs 2009 um 1.8%. 159.000 Geburten und 16.000 Einwanderer sind Teil dieses Wachstums. 30 % der israelischen Bevölkerung ist unter 14 Jahre alt (der Durchschnitt anderer westlicher Länder liegt bei 17%). Nur 10% sind über 65 Jahre alt (15% in anderen westlichen Ländern). 70% der jüdisch israelischen Bevölkerung ist in Israel geboren; 1948 waren es nur 35%.

Kunst und Glaube: "Der Weg, die Wahrheit und das Leben" 

Zeugnis eines Teenagers 

"Ich bin 17 Jahre alt, und ich habe in der Schule Kunst als Leistungskurs gewählt. Anfang des Schuljahres (es ist das letzte Schuljahr für mich) forderte unsere Lehrerin uns auf, über Ideen für unsere Abschlussarbeit nachzudenken. Ich wusste sofort, dass meine Arbeit etwas mit Gott zu tun haben sollte, da Er das Wichtigste in meinem Leben ist, und ich Ihn nicht aus meinem Bild raus lassen konnte. Nach viel Nachdenken und Beten beschloss ich, in meiner Arbeit die Verbindung von Gott zur Menschheit darzustellen.

Ich zeichnete drei Begegnungen mit Gott aus dem Alten Testament, als Gott sich drei spezifischen Leuten offenbarte:

1.      Abraham und die drei Besucher

2.      Jakob in Seinem Ringen mit dem Engel

3.      Mose und der brennende Busch

Und ich zeichnete ein Bild aus dem Neuen Testament – Jesus am Kreuz.

In Zeiten der Bibel hatte Gott keine persönliche Beziehung mit jedem Menschen, nur mit Profeten und Führern. Nachdem Jesus als Messias und Sohn Gottes in die Welt kam, gekreuzigt wurde und starb, hat jeder Mensch die Möglichkeit, durch Jesus und den Heiligen Geist eine persönliche Beziehung zu Gott zu haben. Das wollte ich in meiner Arbeit zeigen. Gott schuf Gelegenheiten, mit meinen Lehrern und Mitschülern über meinen Glauben zu sprechen. Er half mir durch damit verbundene Schwierigkeiten hindurch, und ich danke Ihm dafür. Mein Werk wurde zusammen mit den anderen Arbeiten des Kunstkurses in einer Galerie ausgestellt. In der Dunkelheit dieser Welt und den depremierenden Themen, die meine Mitschüler für ihre Arbeiten wählten, strahlte mein farbiges Werk wie ein leuchtender Stern. Ich begriff, dass Gottes Licht durch mich scheint, und ich dies durch meine Arbeit zeigen konnte."

Wir danken dem Herrn für:

 ·         Die wachsende Einheit unter messianischen und arabischen Gemeinden in Israel. In Nazareth erlebten wir letzte Woche eine wunderbare Einheit im Geist mit unseren arabischen Brüdern, als wir uns zu einer Zeit der Anbetung, Gebet und Buße trafen, und erklärten, dass wir einen gemeinsamen Auftrag und Bestimmung in Yeshua, dem Friedefürsten, haben.

·         Den neuen Hauskreis, der in einer Siedlung bei Kfar Saba gestartet wurde

·         Heilung und Wiederherstellung der Leute, die zu unseren “Healing Rooms” kommen.

·         Die neuen monatlichen Männertreffen zum Thema  „Glaube, Berufung und Karriere“

Gebetsanliegen:

 

  • Für die bevorstehenden Sommercamps, für finanzielle Mittel für bedürftige Kinder und Waisen, sodass sie an den Camps teilnehmen können. Ihr könnt ein Sponsor eines oder mehrerer Kinder sein.
  • Für den Einsatz unserer jungen Leute in Indien und die tausenden Israelis, die dort nach geistlichen Erfahrungen suchen.
  • Lior's CD Projekt ist kurz vor dem Abschluss. Betet für den letzten Schliff an Aufnahme und Abmischung, sowie für die Mittel zur Fertigstellung dieses Projekts.
  • Dass der Herr eine Tür für größere Räumlichkeiten für unser Gemeindezentrum öffnet.
  • Bitte betet für A. – eine junge Frau aus sehr schwierigen Verhältnissen, die das Programm in unserem „Haus der Zuflucht“ begonnen hat.
  • Bitte betet für fortwährende Unterstützung zur Miete des „Haus der Zuflucht“.

Wir danken Euch für Eure Freundschaft und Partnerschaft durch Gebet und Unterstützung.

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März 2010

 Schalom liebe Freunde, und ein gesegnetes Passahfest.

 Als wir in diesen Tagen das Passahfest feierten, wurden wir wieder an die wunderbare Befreiung unserer Vorväter aus der Sklaverei in  Ägypten erinnert. In jenen Tagen strich jede israelitische Familie das Blut eines Lammes an den Türrahmen, sodas der Todesengel an ihrem Haus vorrübergehen und sie vom Tod bewahren würde. Heute ist es das Blut Yeshuas, unseres Messias und Passahlammes (1. Kor. 5, 6—7), das an den Türpfosten unseres Herzens uns von der Knechtschaft der Sünde und geistlichem Tod befreit.

Wie barmherzig und wunderbar ist der Gott, dem wir dienen!

 Purim und die drohende Vernichtung

Im letzten Monat feierten wir ein weiteres Fest, das uns an die Treue Gottes erinnert, das Volk Seines Bundes zu retten und zu befreien. Jedes Jahr feiern Juden in der ganzen Welt das Wunder von Esther und Purim. Wir lesen gemeinsam das Buch Esther und denken darüber nach, wie Gott sie „zu einer Zeit wie dieser“ eingesetzt hat, so dass sie der Vernichtung ihres Volkes entgegen wirken konnte. Diese Geschichte ist heute angesichts der erneuten Bedrohung durch ein neues Persien wieder sehr relevant- Irans Premierminister fordert wiederholt auf, Israel zu vernichten. Auch wenn Gog und Magog uns bevorstehen, so wissen wir doch den Ausgang: Unser Gott sitzt auf dem Thron, und Sein Plan zur Errettung wird sowohl für Israel als auch für die Nationen geschehen (siehe Psalm 2).

 Weitersagen des Evangeliums in weit entfernten Ländern

Die Tatsache, dass junge Israelis nach ihrem Armeedienst in die Ferne reisen, um Abenteuer und geistliche Erlebnisse zu suchen, ist inzwischen sehr bekannt. In unserer Gemeinde ermutigen wir junge Leute, in dieselben Länder zu reisen, um den ihnen die Gute Nachricht weiter zu sagen. Einer unserer jungen Männer kam vor kurzem aus Neuseeland zurück, wo er eine wunderbare Zeit erlebt hat, in der seinen Landsleuten von seinem Glauben an Yeshua erzählen und die Gute Nachricht weiter sagen konnte.  

In dieser Woche segneten wir drei junge Männer, die nach Nepal und Indien reisen, um den Israelis dort das Evangelium zu bringen.

 Gärten des Lebens

Am 4. März (18. des Monats Adar) wurden die “Gärten des Lebens”in der Präsenz von 12 Pastoren und Ältesten eingeweiht. Die Vision begann, als Gott uns in unseren Gebeten die Errichtung eines Ortes aufs Herz legte, wo ungeborener Kinder gedacht und sie geehrt werden könnten. Durch göttliche Führung kamen wir in Kontakt mit einem Kloster in Latrun, die uns ein Stück Land (ca. 16 km2) überliessen.

An diesem ersten Tag wurden 135 Bäume gepflanzt und durch die Tränen derer begossen, die die ihre Kinder durch Abtreibung oder Fehlgeburt verloren haben. Wir betrachten die Gärten als ein großes Potential zur Wiederherstellung und Heilung im Leben vieler Familien und Einzelnen. Bitte betet für die Entwicklung der Gärten und die Mittel, diese Vision zur Wiederherstellung des Wertes des Lebens in Israel weiter zu tragen.

 Frauenabend

Am Abend des 14. März hatte sich unser Gemeindesaal in den Palast von Susa verwandelt. Um uns herum schmückten wunderschöne Stoffbahnen die Wände und der Boden war königlich mit Teppichen ausgelegt. Wir saßen auf großen Sitzkissen und Sofas und genossen einen stilvollen Abend, der den Frauen eines Königspalasts gemäß war. Während wir von den mit süßen Delikatessen gefüllten Tischen aßen, sahen wir ein Anspiel über Frauen, die ihre ganze Zeit in ihrer Jagd nach vergänglicher Schönheit verschwenden, eine Imitation einer Hausfrau, die ihre täglichen Pflichten genervt und verachtend ausführt, und einen Monolog einer Frau (Esther), die sich auf ihre Berufung vorbereitet. Jede Szene wurde in Lesungen aus dem Buch Esther eingebettet.

 Jede von uns lernte es, die Schönheit zu sehen, die der Herr in unser Leben bringt, und gleichzeitig die Herausforderung zu verstehen, alle Umstände als Gelegenheit anzusehen, zu Seiner Ehre zu leben (selbst das Zusammenlegen der Wäsche). Wir beteten füreinander, und jeder bekam als Erinnerung an unsere Lektionen einen Taschenspiegel geschenkt. Der Abend vereinte Frauen von den verschiedensten Hintergründen, Sprachen und Lebenssituationen zu Stunden aufrichtiger Gemeinschaft. 

 Gebetsanliegen

Für die israelische Regierung, dem internationalen Druck standzuhalten und richtig mit der Bedrohung von umliegenden Ländern umzugehen. Für Gottes Weisheit und den  Mut, richtig zu entscheiden. (Micha 6,6)

 ·         Betet für U. und Z., die mit Krebs kämpfen

·         Betet für  I, alleinerziehende Mutter von Teenager D. , die eine Zeit von Depression und Verzweiflung mit Todesgedanken durchmacht.

 

 

  • Betet für den Jungen E., 14 J., der an Depressionen leidet, sowie für seine Mutter (alleinerziehend) und Bruder
  • Für die Waisen und Witwen in unserer Mitte, für Versorgung und Ermutigung
  • Für den neuen Hauskreis in K.S., der in diesem Monat startet, sowie den Dienst für spanisch Sprechende
  • Für die Kinderarbeit und ihre Lehrer
  •  Für den Einsatz der jungen Leute in Nepal und Indien und die Tausenden junger Israelis auf ihrer Suche nach geistlichen Erlebnissen
  • Da es in unseren Räumen immer enger wird, betet bitte mit uns, dass der Herr uns die Tür zu einem neuen Gemeindezentrum öffnet, wo genügend Raum für unsere Gottesdienste, Kinder- und Jugendarbeit, Haus der Zuflucht und Gastfreundlichkeit ist. Wir träumen (mit offenen Augen) von einem Grundstück, das groß genug ist, unseren wachsenden Bedürfnissen zu entsprechen.
  • Betet für die Kinder in Israel. Eine Studie von 2009 zeigt, dass 34% der Kinder unter der Armutsgrenze leben. Im Jahr 1980 waren es 8 %.

 

Eine weitere Studie zeigt, dass die Anzahl von Missbrauch und krimineller Gewalt gegen Kinder von 26 im Jahr 2005 auf 212 im Jahr 2008 gestiegen ist. Gleichzeitig hat sich die Anzahl von Minderjährigen, die in kriminelle Taten verwickelt sind, verdoppelt. Es ist offensichtlich, dass das Erziehungs- und Bildungssystem angesichts zusammenbrechender Familienwerte und einem Anstieg von Immoralität und Vergehen bröckelt. Betet für eine wahre Umkehr zu Dem Gott Israels und echte Buße.

Danke für Eure Partnerschaft in Gebet und Unterstützung.

Tony & Orna Sperandeo                                                 

Für die Hamaayan Gemeinde

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Zeugnis eines Teenagers 

"Ich bin 17 Jahre alt, und ich habe in der Schule Kunst als Leistungskurs gewählt. Anfang des Schuljahres (es ist das letzte Schuljahr für mich) forderte unsere Lehrerin uns auf, über Ideen für unsere Abschlussarbeit nachzudenken. Ich wusste sofort, dass meine Arbeit etwas mit Gott zu tun haben sollte, da Er das Wichtigste in meinem Leben ist, und ich Ihn nicht aus meinem Bild raus lassen konnte. Nach viel Nachdenken und Beten beschloss ich, in meiner Arbeit die Verbindung von Gott zur Menschheit darzustellen.

Ich zeichnete drei Begegnungen mit Gott aus dem Alten Testament, als Gott sich drei spezifischen Leuten offenbarte:

1.      Abraham und die drei Besucher

2.      Jakob in Seinem Ringen mit dem Engel

3.      Mose und der brennende Busch

 

In Zeiten der Bibel hatte Gott keine persönliche Beziehung mit jedem Menschen, nur mit Profeten und Führern. Nachdem Jesus als Messias und Sohn Gottes in die Welt kam, gekreuzigt wurde und starb, hat jeder Mensch die Möglichkeit, durch Jesus und den Heiligen Geist eine persönliche Beziehung zu Gott zu haben. Das wollte ich in meiner Arbeit zeigen. Gott schuf Gelegenheiten, mit meinen Lehrern und Mitschülern über meinen Glauben zu sprechen. Er half mir durch damit verbundene Schwierigkeiten hindurch, und ich danke Ihm dafür. Mein Werk wurde zusammen mit den anderen Arbeiten des Kunstkurses in einer Galerie ausgestellt. In der Dunkelheit dieser Welt und den depremierenden Themen, die meine Mitschüler für ihre Arbeiten wählten, strahlte mein farbiges Werk wie ein leuchtender Stern. Ich begriff, dass Gottes Licht durch mich scheint, und ich dies durch meine Arbeit zeigen konnte."

 

Wir danken dem Herrn für:

 

·         Die wachsende Einheit unter messianischen und arabischen Gemeinden in Israel. In Nazareth erlebten wir letzte Woche eine wunderbare Einheit im Geist mit unseren arabischen Brüdern, als wir uns zu einer Zeit der Anbetung, Gebet und Buße trafen, und erklärten, dass wir einen gemeinsamen Auftrag und Bestimmung in Yeshua, dem Friedefürsten, haben.

·         Den neuen Hauskreis, der in einer Siedlung bei Kfar Saba gestartet wurde

·         Heilung und Wiederherstellung der Leute, die zu unseren “Healing Rooms” kommen.

·         Die neuen monatlichen Männertreffen zum Thema  „Glaube, Berufung und Karriere“

 

Gebetsanliegen:

 

 

  • Für die bevorstehenden Sommercamps, für finanzielle Mittel für bedürftige Kinder und Waisen, sodass sie an den Camps teilnehmen können. Ihr könnt ein Sponsor eines oder mehrerer Kinder sein.
  • Für den Einsatz unserer jungen Leute in Indien und die tausenden Israelis, die dort nach geistlichen Erfahrungen suchen.
  • Lior's CD Projekt ist kurz vor dem Abschluss. Betet für den letzten Schliff an Aufnahme und Abmischung, sowie für die Mittel zur Fertigstellung dieses Projekts.
  • Dass der Herr eine Tür für größere Räumlichkeiten für unser Gemeindezentrum öffnet.
  • Bitte betet für A. – eine junge Frau aus sehr schwierigen Verhältnissen, die das Programm in unserem „Haus der Zuflucht“ begonnen hat.
  • Bitte betet für fortwährende Unterstützung zur Miete des „Haus der Zuflucht“.

Wir danken Euch für Eure Freundschaft und Partnerschaft durch Gebet und Unterstützung.

Dezember 2009


Liebe Familie und Freunde,

während ein Teil der Welt in dieser Woche eine Kältewelle mit Schnee und Eis erlebt, schicken wir Euch wärmste Grüsse und Segenswünsche aus Kfar Saba, Israel.

Wenn wir auf das Jahr 2009 zurückschauen, können wir die Treue unseres Gottes nicht übersehen. Selbst inmitten von Schwierigkeiten und Herausforderungen gehen wir vorwärts, Ihm nach, und proklamieren die Gute Nachricht Seines Königreichs.

 

Hanukka- Das Lichterfest

Wir hatten eine großartige Feier des “Lichterfests”, in der wir Jeshua als den "Shamash" (Zeuge oder Diener) feierten, das erste Licht, mit dem alle anderen Kerzen angezündet werden und durch das wir alle zu „Lichtern der Welt“ werden (Matth. 5, 14). Anschließend sangen wir das traditionelle Hanukka Lied „wir sind gekommen, um die Dunkelheit zu vertreiben“.

Hanukka heißt übersetzt “Weihe”. Es ist die Feier der Wiedereinweihung des Tempels zum Dienst des Gottes Israels. (Die Geschichte wird in den zwei apogryphischen Büchern der Makkabäer berichtet.) Hanukka dauert acht Tage lang, und weitere Bestandteile der Tradition sind, Geschenke auszutauschen und den Armen Geld zu geben.

Lasst euer Licht vor den Menschen leuchten, dass sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Matth. 5,16) "

Dies war eine gute Gelegenheit, an unsere bedürftigen Geschwister zu denken, sie zu besuchen und sie mit der Hoffnung der Errettung zu segnen.

In dieser Woche waren auch einige unterwegs, um die Gute Nachricht in Gefängnissen weiter zu sagen.

 

Studium des Buches Josua

Im Zusammenhang mit unserem Studium des Buches Josua in den Hauskreisen und Gottesdiensten spüren wir, dass der Herr unsere Gemeinde zu einem neuen Grad des Wachstums und der Hingabe führt. Gott lässt uns unseren “Jordan” durchqueren, bringt uns zu unserem “Gilgal” und konfrontiert uns mit unseren “Jericho”s. Wir müssen uns vorsehen, nicht in Achans Sünde zu verfallen, indem wir Sünde in unser Camp bringen und Kompromisse mit den „Gibeanitern“ dieser Welt eingehen. Wir sehnen uns danach, die Wunder der Zeitgewinnung jeden Tag zu erleben, so wie an dem Tag, an dem die Sonne im Tal Ajalon stillstand, sodass wir unser versprochenes Erbe antreten können.

Hier sind einige praktische Zeichen der Veränderung, die wir zur Zeit in unserer Gemeinde sehen können.

 

Neue Familien und wachsende Kinderarbeit

In den letzten Monaten haben sich uns mehrere junge Familien angeschlossen und neues Leben und mehr Kinder in unsere Gemeinde gebracht. Damit verbunden sind auch neue Herausforderungen und die Notwendigkeit, mehr Mitarbeiter und Eltern zu lehren und für ihre Aufgaben auszurüsten. Das Kinderprogramm musste neu organisiert werden und ein Seminarabend für Eltern unter dem Thema „Gewöhne dein Kind an den Weg, auf dem es gehen soll...“(Sprüche 22,6) wurde durchgeführt.

 

Wir möchten die Wichtigkeit der Elternaufgabe und das Heranbilden der nächsten Generation als Priorität betonen. Wir glauben, dass Elternsein eine der schwierigsten Herausforderungen und „Berufe“ in unserer Gesellschaft ist.

 

Ein Club für Jungs

Angesichts der Nöte, die wir unter den 10-14jährigen Jungen, von denen einige vaterlos sind, sehen, hat der Herr uns den Start eines Clubs für Jungs aufs Herz gelegt, bei dem auch einige Väter involviert sind. Betet für Moshe, der diesen neuen Dienst leitet. Sie treffen sich wöchentlich zu Bibelarbeiten, Spielen, Unternehmungen und Gebet füreinander.


Die Healing Rooms (Heilungsräume). Dieser Dienst begann erst vor wenigen Monaten. Obwohl wir noch in den Anfängen stecken, sehen wir schon gute Ergebnisse. An jedem Mittwoch nachmittag und abend kann jeder kommen, der gerade Gebet, Seelsorge und Heilung braucht. Ein betendes Team, das speziell dafür ausgebildet wurde,  steht bereit, entweder einzeln oder als Gruppe jedem Kommenden zu dienen. Die geistliche Vorbereitung dieses Teams ist von höchster Wichtigkeit. Im Fasten bitten wir den Herrn, unsere Herzen vorzubereiten, sodass wir Seine Werkzeuge zur Heilung und Wiederherstellung sein können. Der Herr hat bereits Leute aus einer anderen Stadt zu uns geschickt, um ihre Anliegen zu erhören.

Während des letzten Treffens unseres Seelsorgeteams führte Gott uns in die Fürbitte für neun verschiedene Leute, die mit Schwierigkeiten zu tun haben. Wenn wir die Liste dieser Leute ansehen, stellen wir fest, dass sie alle vaterlos oder mutterlos sind. Bitte betet für den Geist der Adoption, dass jede Person Gott als seinen Elternteil kennenlernen wird.

 

Opposition gegen die Gute Nachricht

"Selig seid ihr, wenn Menschen euch beleidigen und verfolgen und schlechte Dinge über euch reden um meinetwillen und dabei lügen." (Matth. 5,11).

Die Verfolgung von Gläubigen von seiten der jüdisch orthodoxen Bevölkerung hat in verschiedenen Teilen des Landes zugenommen.

In einer kleinen Stadt wurden die Autos von Gemeindemitgliedern ausgebrannt, Gläubige werden gewaltsam bedroht und Vermieter werden unter Druck gesetzt, ihre Mietverträge mit messianisch Gläubigen zu kündigen.

Wir danken Gott, dass die Polizei endlich (nach anderthalb Jahren) den Kriminellen gefunden hat, der versucht hatte, den Pastor in Ariel umzubringen und dessen Sohn schwer verletzt hatte. Der Prozess gegen ihn läuft. Ein weiterer Gerichtsprozess läuft in Beer Sheva gegen den Oberrabiner der Stadt und eine Gruppe orthodoxer Juden, die unter Gewaltanwendung eine örtliche Gemeinde während eines Treffens angegriffen hatten.

Durch all diese Verfolgungen sind die Medien auf das Thema Messianisch Gläubige aufmerksam geworden. Fast jede Woche wird ein Artikel oder Interview zu diesem Thema veröffentlicht. Möge unser Herr dadurch verherrlicht werden.

 

Zeugnis einer Teenagerin


"Als ich hörte, dass das Thema der nächsten Jugendkonferenz “Ein Herz zum Dienen” lautete, war ich begeistert, da wir sonst meist über uns selbst reden und auf unser eigenes Leben konzentriert sind. In dieser Konferenz sollte es nun endlich um andere gehen, um unsere Gesellschaft und darum, was wir als Teens für andere Leute tun können.

In der ersten Lehreinheit studierten wir einen Auszug aus dem Buch Nehemia, mit einer besonderen Hervorhebung des Verses 2,20: “Der Gott des Himmels wird es uns gelingen lassen. Deshalb wollen wir, seine Diener, darangehen und bauen.“ Wir lernten, was es heisst, ein „Herz zum Dienen“ zu haben- ein Herz, das Gott sucht und nach Seinem Wort dürstet, ein Herz, das auch dann nach Heiligkeit strebt, wenn gerade keiner zuschaut.

Dienen in der Gemeinde beginnt nicht mit dem Mikrofon in der Hand auf der Bühne, sondern damit, im Hintergrund Arbeiten zu erledigen, wie zum Beispiel saubermachen oder bei der Kinderarbeit helfen.

Ich habe in dieser Konferenz eine Menge gelernt und Gott hat wirklich zu mir gesprochen und mir ein HERZ ZUM DIENEN gegeben.

"Denn wir sind Gottes Mannschaft, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott im voraus für uns bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen. (Epheser 2,10)

 

Gebetsanliegen:

Betet für die verfolgten Gläubigen in verschiedenen Teilen des Landes, besonders für die, die im Glauben noch jung sind

Betet für den Gewinn von Gerichtsfällen gegen einige religiöse Juden, die messianisch Gläubige verfolgen

Betet für die Freilassung von dem israelischen Soldaten Gilad Shalit, der von der Hamas gefangen gehalten wird

Betet für den Aufbau einer spanisch sprachigen Gruppe in unserer Gemeinde sowie die Gründung zweier hebräisch sprachiger Hauskreise in Nachbarstädten

Betet mit uns für mehr Räumlichkeiten für unsere wachsende Kinder-und Jugendarbeit

Betet für die vaterlosen und mutterlosen Kinder und Jugendlichen in unserer Gemeinde

Betet, dass der Herr unsere Fürbitter ermutigt und ihre Kräfte und Vision erneuert.

 

Wir preisen Gott für das Team von jungen Leuten, die gerade von ihrem Einsatz aus Nigeria zurückgekehrt sind. Gott hat sie gesegnet und gebraucht, um Tausenden Heilung und Errettung zu bringen. Sie kamen alle sehr ermutigt in ihrem Glauben zurück, nachdem sie gesehen haben, dass Gott auch heute noch ein Gott der Wunder ist.

Bitte betet für J., der am kommenden Wochenende zu einer Reise nach China aufbricht, um die verfolgten Christen dort zu ermutigen.


Wir möchten Euch für Eure Partnerschaft im Gebet und Unterstützung während des vergangenen Jahres danken. Eure Gebete haben viel bewirkt.

Wir wünschen Euch, dass das Neue Jahr 2010 voll von Gottes Segnungen sein wird.

“Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig” (4. Mose 6,24)

 


 

Oktober 2009

 


Rosh Hashana, unser Neujahr
In ganz Israel kommen Familien zusammen, um das Jüdische Neujahr, das biblische "Fest der Posaunen" zu feiern. Unsere Gemeinde hatte die Freude und die Ehre, das als eine große Familie zu tun.
Wir versammelten uns auf dem Dach unseres Gemeindehauses, um das Neue Jahr 5770 zu feiern und zu segnen. Wir tauchten Apfelscheiben in Honig, eine Tradition, die symbolisiert, dass das Neue Jahr süß sein soll. Die Tische waren mit Granatäpfeln dekoriert, auf dass wir fruchtbar seien wie deren Samen.
Wir schrieben unsere Gebete für das kommende Jahr auf kleine Karten, banden sie an mit Helium gefüllte weiße Luftballons und ließen sie mit dem Gebet los, dass Gott unsere Anliegen erhören
würde. Da das Neujahrsfest auch "Fest der Posaunen" genannt
wird, teilten wir uns in vier Gruppen auf die Ecken des Daches
auf, von wo man einen guten Blick auf Samarien und unsere
Stadt Kfar Saba hat. Wir bliesen das Schofar in jede Richtung,
profezeiten gemäß Hesekiel 37 den vier Winden, und beteten
und deklarierten die Rettung von Juden und Arabern, die in
unserer Gegend leben.
Welch ein wunderbares und bewegendes Erlebnis...voll von
Lobpreis, Tänzen von unserer Jugend und schön dekoriertem, sehr leckerem Essen!


Nationale Gebetsversammlung
"Kündet ein heiliges Fasten an, beruft die Gemeinde; versammelt
die Ältesten, alle Bewohner des Landes beim Hause des Herrn,
eures Gottes, und schreit zum Herrn". (Joel 1,14)
Während Rosh HaShana nahmen etwa 600 Gläubige aus dem
ganzen Land an einem nationalen Gebetstag teil. Wir begannen
dort, als Leib Christi Buße zu tun.
Leiter und Pastoren, die etwa 25 verschiedene Gemeinden
repräsentierten, standen in Demut zusammen, eins in ihrem
Anliegen zu sehen, dass Gott in unserem Land Erweckung bringen wird.
Wir hatten eine Zeit, in der wir uns mit dem jüdischen Volk
identifizierten und für die Sünden unserer Nation Buße taten,
so wie die Profeten Daniel und Nehemia es in Zeiten des Alten
Testaments getan hatten. Wir verbrachten den Tag im Lobpreis, im Gebet, in der Fürbitte
und Buße. Wir nahmen gemeinsam das Abendmahl, bliesen das Schofar
und riefen aus, dass ganz Israel gerettet werden wird! Und der Herr
überschüttete uns mit einem ganz besonderen Segen- es regnete! Das
ist sehr ungewöhnlich! In den letzten 50 Jahren kam es nur dreimal vor,
dass es an Rosh HaShana in Israel regnete!
"Und ihr Kinder Zions, frohlocket und freut euch über den Herrn,
euren Gott! Denn er hat euch Nahrung gegeben zum Heil und
euch Regen gesandt, Herbstregen und Frühjahrsregen wie
vordem." (Joel 2,23)


Jom Kippur - Zeugnis einer Neueinwanderin
Stellt Euch in Eurem Land vor, dass Gott ein Fasten ausruft, und
daraufhin das ganze Land zum Stillstand kommt. ..
Autos dürfen nicht fahren... im Fernsehen und im Radio gibt es
keine Sendungen...alle Läden sind geschlossen...und alle kommen
an dem Abend nach ihren Gebeten in den Synagogen raus auf die
Straße, wo ein großes Straßenfest stattzufinden scheint. Kinder
fahren mit ihren Fahrrädern, Skateboards oder Inlineskates
herum. Dies ist Israel und der Tag ist Jom Kippur.
Vor Tausenden von Jahren hat Gott befohlen, dass die Nation
einen Tag des Fastens und der Sühne halten solle. Bis heute
halten sich Juden auf der ganzen Welt an dieses Gebot. Aber
es ist etwas besonderes, den Tag in Israel mit zu erleben. Da
keine Autos fahren dürfen, musste ich den ganzen Weg von Hod
Hasharon nach Kfar Saba (sonst 15 min mit dem Auto) zu Fuß
zurücklegen. Ich lief eine ganze Stunde. Und dabei benutzte ich
kein einziges Mal den Fußgängerweg. Ich ging auf der Straße, die
ich mir mit Tausenden anderer Einwohner teilte, die sich ebenso
an dem Frieden und der Ruhe ohne Autolärm, Abgase und Hupen
freuten.
Kinder erfreuten sich an ihren neuen Fahrrädern und
batteriebetriebenen Miniautos. Ich war erstaunt, als ich auf der
Hauptstraße in Kfar Saba entlang lief. Alle Einwohner schienen
zu Tausenden auf den Straßen zu sein. Es sah aus wie auf dem
Times Square, wenn die Menschenmenge darauf wartet, dass
am Silvesterabend der Ball zu Beginn des Neuen Jahres fällt!
Ich stand auf der sonst befahrensten Verkehrskreuzung der Stadt
und genoss den Anblick eines Menschenmeeres auf beiden
Seiten.
Vor meiner Einwanderung wohnte ich in der Weite von Tuscon,
Arizona, wo das Land abgesehen vom Singen eines Vogels hier
Jüdisches Neujahr - Fest der Posaunen Feier
und da still war. Aber die Stille von Tuscon war nichts im Vergleich
zu dieser Nacht und dem nächsten Tag. Es war, als ob ein Tag
der Ehrfurcht selbst in den Stimmen auf der Straße respektvoll
geachtet wurde.
Keine Handys summten, keine Bar war geöffnet, kein Laden hatte
einen besonderen "Jom Kippur Ausverkauf", denn alle Läden
waren geschlossen. Welch ein Unterschied zu der Hektik, die wir
in den USA an Feiertagen erleben.
Was das Ereignis sogar noch bedeutsamer machte, war die
Tatsache, dass ich nach Kfar Saba wanderte, um mich mit dem
Rest der Gebetsgruppe zu treffen, die für unsere Stadt und unser
Land beteten. Es war eine gute Zeit der Fürbitte, gefolgt von
einem Tag weiteren Betens und Fastens.
Ich liebe mein neues Land, das Land, in dem Jeschua umherging
und für uns betete...uns alle. Mir gefällt ebenso die Tatsache,
dass ein Tag im Jahr einzig und allein dazu gewidmet ist, Gott zu
suchen. Bitte betet mit mir, dass es nicht nur ein einziger Tag im
Jahr sein wird, sondern dass ganz Israel gerettet wird und den
König der Könige anbeten wird!


Hochzeit und Abschied

Einige von Euch kennen Jelena,
unsere treue Diakonin und Anbetungsleiterin. Gott hat sie
mit einem finnischen Gläubigen zusammengeführt, der ein Herz
für Israel hat. Tony traute die beiden am 16. September. Wir
segnen das junge Paar zum Start ihres gemeinsamen Lebenswegs.
Nach ihrer Hochzeitsreise werden sie sich der Gemeinde in Rishon
LeZion anschließen, die letztes Jahr gegründet wurde, und beim
Gemeindeaufbau helfen.


'Schalom Brasilien'
Wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass unser Musikprojekt
"Shalom Brasil" nun abgeschlossen ist. Die Vision für dieses Projekt
entstand vor zwei Jahren, als Tony all die brasilianischen Gläubigen
sah, die zu Tausenden gekommen waren, um das Laubhüttenfest
in Jerusalem zu feiern. Letztes Jahr wurde sein Buch "The Mystery
of Israel and the Church" ins Portugiesische übersetzt. In diesem
Jahr ist die CD fertig und dient als Brücke zwischen unseren beiden
Nationen. Es handelt sich um eine CD mit gesalbten Lobpreis- und
Anbetungsliedern, die teilweise ins Portugiesische übersetzt und
mit neuen, einzigartigen musikalischen Arrangements versehen
wurden. Alle Künstler, Musiker und Sänger sind Gläubige, die
in Israel leben, viele von ihnen sind Teil der Anbetungsgruppe
unserer Gemeinde, die durch dieses Projekt Gott Ehre geben
wollen.
Ihr könnt dieses neue Musikalbum bei uns bestellen. Der vorgeschlagene Preis liegt bei 12€.


Bitte betet mit uns:
• Für die Nation Israel - für die Errettung von Juden und
Arabern.
• Für die Freilassung von Gilad Shalit, der vor über drei Jahren in Gaza entführt wurde und seitdem gefangen gehalten wird
• Für unsere 'Gebetsräume' - ein neuer Gebetsdienst, der in diesem Monat beginnt. Jeden Mittwoch bieten wir Gebet
für solche an, die körperliche oder seelische Heilung
brauchen. Für unser Gebetsteam und Seelsorger - für Weisheit, Unterscheidung der Geister und Führung
• Für D. - ein vaterloser 13jähriger Junge, der mit Depressionen
kämpft und für seine Mutter - eine alleinerziehende Mutter mit vielen Nöten
• Für die alleinerziehenden Mütter und ihre Kinder - viele
von ihnen mit besonderen Nöten und Behinderungen
• Für mehr Lehrer in unserem Kinderprogramm – wir haben 70 Kinder in 5 verschiedenen Klassen
Wir danken Euch für Eure Gebete und Unterstützung, die wir sehr schätzen.

 

Tony und Orna Sperandeo.

 

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Sommer 2009

 

Die Zeit vergeht mit all den Ereignissen, die wir in den letzten Monaten erlebt haben, so schnell. Also macht es Euch gemütlich und freut Euch mit uns an all den Dingen, die Gott in unserer Gemeinde in diesen Monaten getan hat.

Sommer Camp

Unser Sommer Camp war ein Riesenerfolg! 45 Kinder fuhren mit 10 Mitarbeitern in Richtung Norden, wo sie auf einem Campingplatz mit Fischteichen in Meernähe vier sehr gesegnete Tage verbrachten. Während ihrer Zeit dort lernten sie sowohl im Natürlichen als auch im Geistlichen zu fischen. Sie lernten, Gottes Verheißungen zu „angeln“, indem sie Sein Wort suchen. Und sie lernten, die größte Verheißung von allen für sich zu suchen: Yeshua.

Die Kinder waren sehr gesegnet und tief berührt von Gottes Handeln und Seinem Geist. Einige unserer Kinder kehrten mit einer erneuerten und vertieften Beziehung zu Jesus zurück. Habt herzlichen Dank für ALL Eure Gebete. Unsere Kinder sind uns sehr wichtig. Jede Woche bitten wir Gott in unseren Gebetstreffen, dass Er sie stärkt und bewahrt, sodass sie stark in ihrem Glauben und ein Licht für ihre Freunde sind.

Bitte betet weiter mit uns für unsere Kinder, dass sie in den Prinzipien wachsen, die sie in diesem Sommer gelernt haben.

 

Unsere Gemeinde wächst

Wir freuen uns sehr über die Geburt von vier Babys, die in den letzten Monaten in unsere Gemeinde hinein geboren wurden. Das erste Gebot in der Bibel lautet „Seid fruchtbar und mehret euch“ (1.Mose 1). Und, soweit wir wissen, hat Gott Seine Meinung bezüglich Kinder nicht geändert. Kinder sind ein Segen (keine Last). Es ist wohl eine Tatsache, dass Kinder die beste Therapie zur Befreiung vom Egoismus sind.

Wir freuen uns mit Gott über Sein Geschenk des Lebens, das Er unserer Gemeinde hinzugefügt hat.

 

Brandneu für den Sommer

Unser neuer evangelistischer Dienst ist das “Lighthouse” (Leuchtturm) Cafe auf dem Dach unseres Gemeindehauses an Samstagabenden. Stellt Euch vor, nach einer langen, anstrengenden Woche mit Euren besten Freunden zu einer Tasse Kaffee auf einem Dach zu sitzen und die Aussicht über Kfar Saba und Samarien zu geniessen.

Alle zwei Wochen freut sich unser Lighthouse Team daran, unseren Mitgliedern und Gästen Getränke und einfache Speisen bei netter Hintergrundmusik anzubieten. Viele Leute haben von diesem neuen Angebot schon Gebrauch gemacht und es haben sich gute Kontakte und Beziehungen entwickelt! Betet bitte für Gottes Salbung für diesen Einsatz!

 

 

In dieser Woche kam eine Gruppe von etwa 30 jungen arabischen und jüdischen Israelis, um die Gute Botschaft durch Drama und kreativen Tanz weiterzugeben. Sie traten zunächst im Stadtpark auf und waren anschließend bei uns in unserem Café zu Gast.

Einsatz für die Einwohner

Da wir gerade bei Einsätzen sind: Vor etwa zwei Wochen traf sich einer unserer Hauskreise, um einen Kindergarten für unterpriviligierte Kinder im Süden von Tel Aviv neu zu gestalten. Eine Hauskreisteilnehmerin war einige Monate zuvor dort gewesen und war sehr betroffen gewesen von den ungestrichenen, dreckigen Wänden. Dem Kindergarten fehlten die Mittel, etwas dagegen zu unternehmen, und so beschloss unser Hauskreis, Materialien und Farbe zu organisieren und einen Nachmittag mit leichten Renovierungsarbeiten und dem Streichen von Wänden zu verbringen. Hinterher trafen wir uns zu einem gemeinsamen Shabbatessen.

Wir wissen nicht, wer mehr gesegnet war, sie oder wir! Es war eine totale Überraschung für die Kids...stellt Euch die erstaunten Gesichter der Kleinen am nächsten Tag vor!

Frucht des Geistes

In diesem Sommer lernen unsere Kinder von der Frucht des Geistes. (Galater 5, 22). Wenn Ihr einen Blick in unsere Kinderräume werfen würdet, hättet Ihr das Gefühl, in einem tropischen Garten voll von wunderbaren Früchten gelandet zu sein. Jede Woche nehmen wir uns einen weiteren Aspekt der Frucht des Geistes vor. Ein Beispiel, wie das Gelernte in Praxis umgesetzt wurde, war eine Aktion, als die Kinder kleine Päckchen zusammenstellten, um damit kranke Kinder in einem Krankenhaus zu erfreuen. Betet für unsere Kinder, dass sie ein Licht in der Dunkelheit sein werden.

 

Adoptiert eine alleinerziehende Mutter

Unser Dienst an alleinerziehenden Müttern wächst! Gott gebraucht uns auf viele Arten und Weisen, um alleinerziehende Mütter und ihre Kinder zu erreichen, aber wir brauchen dafür Eure Hilfe. Durch Gebet oder finanzielle Hilfe könnt Ihr uns bei diesem so nötigen Dienst hier in Israel unterstützen. Wenn Ihr Euch geführt fühlt, eine dieser Familien zu „adoptieren“, dann kontaktiert uns bitte, und wir werden eine Verbindung für Euch herstellen.

Bitte betet für diese Mütter und ihre Kinder.

Familientreffen

In diesen letzten Monaten hatten Tony, Rafi und Juventus die Möglichkeit, sich mit Angehörigen ihrer weiteren Familien zu treffen. Jeder für sich hatte die Möglichkeit, in den verschiedensten Teilen der Welt diese entfernteren Verwandten zu besuchen oder besucht zu werden und dabei ein Zeugnis von ihrem Glauben weiter zu geben. Es gab sogar das Wunder, zu entdecken, dass Verwandte, mit denen vorher keinerlei Kontakt bestanden hatte, ebenfalls an Yeshua gläubig geworden waren. Betet, dass die Samen, die in diesen Treffen gesät wurden, aufgehen und Frucht bringen. Ich weiss, dass es Gottes Anliegen ist, dass sie alle gerettet werden. “Ich und mein Haus wollen dem HERRN dienen” (Josua 24,15)

Israel, Heute und Morgen

Als Neueinwanderin werde ich (Sally) oft gefragt, wie Israel so ist. Und seitenlang und stundenlang könnte ich diese Frage beantworten. Aber, um es alles zusammen zu fassen, kann ich sagen, dass es ein Land ist, das Gott gesegnet und bewahrt hat, seitdem Er Abraham in dieses kleine Land führte. Die Leute hier sind die gleichen wie in Deiner Stadt...die gleichen Verletzungen, die gleichen Sehnsüchte, und die gleiche Notwendigkeit für eine persönliche Beziehung zu dem lebendigen Gott, der uns so sehr liebt. Die Leute hier sind uns Neueinwanderern gegenüber sehr aufgeschlossen und lehren uns ebenso, mitten im Chaos Geduld zu haben. Während die Gefahren der umliegenden Feinde sehr real und manchmal nur einige Kilometer entfernt sind, ist die Leidenschaft fürs Leben umso stärker vorhanden. Aber es gibt noch einen kleinen, oder nicht ganz so kleinen Unterschied zwischen unserem Land und jedem anderen: Dies ist der Ort der Geburt, des Todes, der Auferstehung, und (hoffentlich bald)

der Wiederkunft unseres Retters. Seine Wiederkunft ist konditional: "Ich sage euch, von jetzt an werdet ihr mich nicht sehen, bis ihr sagen werdet, ' GESEGNET IST DER, DER DA KOMMT IM NAMEN DES HERRN! " (Matth. 23,39)

Obwohl allein der Vater weiss, wann Yeshua wiederkommen wird, gibt Er uns den direkten Auftrag, Seine Botschaft weiter zu sagen.

Bitte betet für uns hier, dass wir treu, kühn und stark in der Kraft Seiner Macht sein können. Dass wir bereit sind, Sein Wort weiter zu sagen, zu jeder Zeit, immer gewürzt mit Salz und Gnade.

Wir schätzen Eure Liebe und Gebete sehr.

 

Für weitere Gebetsanliegen laden wir Euch ein, unsere Website aufzusuchen und unter der Rubrik „Newsletter“ oder „standing in the gap“ weiter zu lesen. Dort findet Ihr weitere aktuelle Anliegen.

www.kehilat-hamaayan.org.il

Zum Schluss möchten wir Euch mit folgender Verheissung aus Gottes Wort segnen:

"Denn Gott ist nicht ungerecht, dass er eures Werkes und der Liebe vergässe, die ihr für seinen Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen gedient habt und noch dient." ( Hebräer 6,10 )

 

Mai 2009

Israel feiert den 61. Geburtstag!

In diesem Monat vor 61 Jahren erklärten David Ben Gurion und einige andere Gründungsväter den Staat Israel. Niemals zuvor in der Weltgeschichte hat es ein Land gegeben, das nach 2000 Jahren wieder existent wurde, mit denselben Menschen, der gleichen Sprache, und an dem gleichen Ort, von wo aus es ins Exil verstreut worden war.  Dieses Wunder kann nichts anderes sein als die Erfüllung von Gottes Versprechungen dem jüdischen Volk gegenüber und dem Land Israel.

Dieses große Ereignis wird jedes Jahr gefeiert, indem zunächst ein voller Tag dem Gedenken an die Männer, Frauen und Kinder gewidmet ist, die ihr eigenes Leben lassen mussten, um Israel leben zu sehen.   So klingt jedes Jahr vor dem Unabhängigkeitstag der durchdringende Ruf einer Sirene durch das Land, und alle Israelis lassen alles stehen und liegen, um eine Minute lang still zu stehen. Dies geschieht jeweils einmal am Abend und am darauffolgenden Morgen. Die Fernseh- und Radioprogramme  werden für einen Tag unterbrochen und bringen ausschließlich Sendungen zum Andenken an die Kriegs- und Terroropfer.

Für uns ist dies gleichzeitig ein Aufruf, für den Frieden Jerusalems und ganz Israels zu beten.

Israel hat eine neue Regierung

In diesen letzten Monaten hat sich die neue Regierung gebildet, interessanterweise eine sehr rechts gerichtete, konservative Regierung...interessant für uns als messianisch Gläubige.

Um seine Mehrheitsregierung bilden zu können, gab Benjamin Netanyahu, unser neuer Premierminister, dem Druck der Shas Partei (Ultra ortodoxe Partei) nach und überließ ihnen die Kontrolle über das Haus-und Wohnungsministerium, das Innenministerium und das Gesundheitsministerium.  „Als Teil der Vereinbarungen garantierte Likud gegenüber Shas, dass der Status der Yeshiva Studenten gehalten werde und dass den Behauptungen bezüglich „vermehrter, illegaler missionarischer Aktivitäten in Israel“ nachgegangen werde.“ (Ynet News, 03/23/2009).

Dies ist nicht das erste Mal. Bereits vor ein paar Jahren, als Shas ebenfalls das Innenministerium kontrollierte, war es für die Gläubigen im Land sehr schwer. Bitte betet als unsere Freunde in Yeshua um Schutz für uns, sowie für die Voluntäre, die kommen, um Israel und den Leuten hier zu dienen.

Pessach – Warum ist diese Nacht anders als all die anderen Nächte?

In jedem Jahr erinnern sich Juden auf der ganzen Welt an die Wunder, die Gott vor tausenden von Jahren in Ägypten für Sein Volk getan hat. Wir, als HaMaayan Gemeinde bilden da keine Ausnahme…oder vielleicht ein bisschen...

Wir beschlossen in diesem Jahr, den Seder Abend in seinem Ambiente so ähnlich wie möglich wie damals zu feiern.

Etwa 120 Leute aus unserer Gemeinde kamen zusammen und nahmen das traditionelle Abendessen in einem großen Beduinenzelt ein. Wir saßen auf Matratzen und niedrigen Sofas, aßen geröstetes Lamm, und lasen zusammen die Geschichte, wie Gott die Israeliten aus der Sklaverei heraus in die Freiheit geführt hattte. Wir erinnerten uns ebenso daran, wie unser Herr Yeshua uns von dem Leben der Knechtschaft befreit hat.

Unsere Mitglieder aus der ganzen Welt, Afrika, Russland, Korea, Deutschland, USA und natürlich Israel waren als große Familie vereint, Juden von überall her, um die Freiheit von Knechtschaft zu feiern. Es wurde gesungen, gelacht, und natürlich viel gegessen. Es war ein großartiges Erlebnis!

Lasst uns gemeinsam wachsen

Unter diesem Motto stand ein spezieller Kindertag, zu dem sich 35 Kinder (4-12J.) aus unserer Gemeinde mit 35 gleichaltrigen Kindern einer King’s Kids Gruppe aus der arabischen Stadt Shfaram trafen.  Es war eine wunderbare Zeit mit Spielen, Liedern, Bibelarbeit und Anbetungszeit. Ziel war es, den Kindern Gelegenheit zu geben, Kinder von der „anderen Seite“ kennen zu lernen. Es ist so wichtig, dass dies schon in jungen Jahren geschieht, da selbst diese Kleinen schon Vorurteile gegeneinander haben (obwohl die meisten aus gläubigen Familien stammen).

Einer der Höhepunkte des Tages war es, als Nawal and Orna als Leiterinnen der beiden Gemeindegruppen eine Fackel (Lapid auf Hebräisch) von Altersgruppe zu Altersgruppe weiterreichten.

Zum Schluss erhielt jedes Kind zwei verschiedene Samenkörner und einen kleinen Blumentopf mit israelischer Erde. Jedes Kind pflanzte seine Samen, so dass es an diesem Beispiel praktisch sehen kann, wie wir gemeinsam in Yeshua wachsen können.

Neue Gemeinde – Vor kurzem segneten wir unseren ehemaligen Ältesten Dima mit seiner Familie. Sie starten eine neue Gemeinde in ihrer Stadt, Petach Tikva. Dima ist 6 Jahre lang bei uns Ältester gewesen und hatte russisch sprachige Hauskreise in seiner Umgebung geleitet. Wir alle spürten, dass nun die Zeit gekommen war, sie loszulassen und in ihrem Wachstum zu einer eigenständigen Gemeinde zu segnen.  So wurde vor etwa zwei Monaten mit unserem Segen und Gottes Gnade eine neue Gemeinde geboren! Bitte nehmt Euch im Gebet einen Moment Zeit und betet für Dima und Petach Tikva (Petach Tikva heisst übersetzt „Tür der Hoffnung“).

Sommercamps – Der Sommer kommt mit Riesenschritten auf uns zu und wir wollen alle Gemeindekinder ermutigen, an den verschiedenen Sommerprogrammen teilzunehmen, die von Gläubigen im Land organisiert werden. Diese besonderen Programme sind so wichtig, weil unsere Kinder Schulferien haben und dies eine Gelegenheit ist, sie im Wort Gottes und Seiner Liebe zu stärken. In unserer Gemeinde sind viele alleinerziehende Mütter sowie einige Großfamilien, für die es sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich ist, das nötige Geld für die Teilnahme ihrer Kinder an diesen Camps aufzubringen.

Würdet Ihr uns beistehen und darüber beten, die Kosten für ein Kind zu übernehmen?

Gebetsanliegen

Danke, dass Ihr im Gebet an folgende Anliegen denkt:


  • Weisheit für Ärzte und Heilung von einigen unserer Mitglieder

  • Für einen Durchbruch bei chronischen Krankheiten, an denen einige unserer Mitglieder leiden

  • Die Zusammenstellung eines Fürbitteteams in unserer Gemeinde

  • Für ein kleines Kind, das einen Unfall hatte, während eine Frau aus der Gemeinde auf es aufpasste. Dass Gott das Kind heilt und dass die Eltern die Frau nicht vor Gericht anklagen

  • Für Familienmitglieder, die noch nicht gerettet sind: Eltern, Brüder, Schwestern und Kinder

  • Für mehr geistliche Väter und Mütter, die dem Geist der Vaterlosen begegnen können, den wir viel erleben, und der sich durch Ablehnung, Begierde und verschiedene Abhängigkeiten äußert.

  • Für zwei weitere Hauskreise in Kfar Saba –und die dafür nötigen, fähigen Leiter

  • Für die Zukunft der spanisch sprechenden Gruppe

  • Für das Haus der Zuflucht, einen Durchbruch

 

Wir sind Euch wie immer sehr dankbar für alle Gebete, die Ihr für unsere Gemeinde betet. Wir glauben von ganzem Herzen, dass Gott diejenigen segnen wird, die Israel (und seine Menschen) segnen.

 

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März 2009

Liebe Gebetspartner,

Viele Grüße und Segenswünsche aus „dem Land, in dem Milch und Honig fließen” – aber nicht viel Wasser.

Regen

Vor kurzem hatten wir in Israel einen der heftigsten Regenfälle, die in Israels Geschichte registriert wurden. Einige Tage lang fielen im Norden und Zentrum des Landes  durchschnittlich 120 mm dringend nötigen Wassers. Aber dennoch liegt der Wasserstand des See Genetsareth noch mehr als 5 Meter unterhalb der oberen Roten Linie (die anzeigt, dass der See „voll“ ist) und über einen halben Meter unterhalb der unteren Roten Warnlinie (unter welchem Bereich das Abpumpen als umweltgefährdend eingestuft wird).

Betet für mehr Regen.

 

Israels neue Regierung

Der angehende Premierminister Benjamin Netanyahu ist immer noch dabei, seine Regierungskoalition zusammen zu stellen. Er hat versprochen, das Ergebnis Ende März bekannt zu geben. Er hat ebenso Steuererleichterung versprochen, die bei den unteren Einkommensklassen beginnen soll. Er hatte es angestrebt, eine große Koalition mit all den Hauptparteien zu bilden. Die Kadima Partei von Tzipi Livni war die erste Partei, die dies ablehnte, und letzte Woche entschied sich auch die Arbeiterpartei von Ehud Barak für die Opposition. Dadurch bleiben Netanyahu nur die Partei von A. Lieberman („Yisrael Beiteinu“´, Israel Our Home) und die sehr rechts gerichteten kleineren Parteien, mit denen er eine sehr schmale Regierung bilden kann.

In den letzten Tagen scheint allerdings eine erneute Offenheit von seiten der Arbeiterpartei und Kadima zur großen Koalition geäußert worden zu sein. Es hängt alles von den zur Zeit laufenden Gesprächen und Vereinbarungen ab.

Bitte betet für die Zusammenstellung der neuen Regierung- für eine gute Koalition für das Volk, die Armen und Bedürftigen. Betet für positive Veränderungen im Innenministerium, sodass die Gläubigen, denen aufgrund ihres Glaubens an Yeshua die Staatsbürgerschaft vorenthalten wurde, obwohl ihnen rechtmäßig ein Status in Israel zusteht, hier leben können.

 

Weitere Raketenangriffe

Nachdem der Krieg in Gaza (Operation Cast Lead) als beendet erklärt wurde, dachten die meisten Leute zunächst, dass es sich um einen erfolgreichen Akt gehandelt hatte. Es gab Versprechungen von seiten des Verteidigungsministers, dass Hamas nun verstehen würde, dass Israel die vorherige Situation ständiger Raketenangriffe auf die umliegenden israelischen Siedlungen nicht länger tolerieren würde. Heute gibt es viele Leute in Israel, die meinen, dass der Krieg sinnlos war. Raketen fallen weiterhin und Gilad Shalit ist nach wie vor in Gefangenschaft. Es sieht wirklich so aus, als hätte sich nichts verändert.

Betet für die Sicherheit Israels, besonders jetzt, wo festgestellt wurde, dass Iran inzwischen genügend Material für den Bau einer Atombombe besitzt.

 

Purim

Wir hatten ein großartiges Purimfest, das wir als Gemeinde und mit Gästen feierten.

Purim wird weltweit von den Juden gefeiert, die damit der Aufforderung von Mordechai und Königin Esther nachkommen (Esther 9:29-32). Der Anlass dieses Festes ist der Sieg der Juden über  ihre Hasser in den Provinzen des Königreichs Ahasverus. Es ist ein Feiern des Scheiterns von Hamans Plan, das jüdische Volk im Persischen Reich vor 2500 Jahren auszurotten. Persien wird heute Iran genannt. Die Befreiung kam durch Esther, die zusammen mit ihren Dienerinnen 3 Tage lang fastete und betete, ohne Essen und Wasser. Obwohl der Name Gottes im Buch Esther nicht genannt wird, ist deutlich, dass Gott diese jüdische Königin „gerade für diese Zeit“ eingesetzt hatte.

Der Name Purim kommt vom Wort 'pur', welches ein Los bezeichnet, das geworfen wurde (Esther 9:24-26). Purim ist zweifellos das freudigste und ausgelassenste Fest im jüdischen Kalenderjahr. Das Buch Esther wird vorgelesen, Leute schenken sich gegenseitig Geschenkkörbe mit Lebensmitteln und Getränken, Bedürftige werden beschenkt und natürlich verkleidet man sich in den unterschiedlichsten Kostümen.

 

Besonderer Abend für Frauen

An einem der kalten Winterabende im Januar trafen sich 50 Frauen aus unserer Gemeinde zu einem besonderen, warmen und netten Abend. Sie wurden mit einem heißen Fruchtpunsch empfangen und  saßen an hübsch dekorierten Tischen bei Kerzenschein und leckeren Schokoladenspezialitäten. Der Auslöser für diesen Abend war der Wunsch und das Bedürfnis, sich gegenseitig besser kennen- und verstehen zu lernen und einander näher zu kommen. „Besser ein(e) Nachbar(in) in der Nähe, als ein Bruder  (eine Schwester) in der Ferne" (Sprüche 27,10) war das Motto des Abends.

Viele von uns leben weit weg von unseren weiteren Familien, und Freunde und Gemeinde werden zu unserer Familie, zu wahren Brüdern und Schwestern.

Wir hörten zusammen eine Ansprache zum Thema „Freundschaft und was Gott in Seinem Wort darüber sagt“. Wir sahen ein humoristisches Anspiel zu dem Thema und gaben Raum für persönlichen Austausch mit jemandem, den wir bisher kaum gekannt hatten. Wir ermutigten die Frauen, sich in diesem Austausch gegenseitig kurz ihr Zeugnis und einen paar prägnante Ereignisse aus ihrer Lebensgeschichte zu erzählen.

Die Frauen genossen den Abend sichtlich, neue Freundschaften entstanden, und wir sind ermutigt worden, unsere Gemeinschaft durch stärkere Beziehungen aufzubauen.

 

Wochenendfreizeit

“Siehe, wie fein und lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beeinander wohnen!” (Psalm 133,1)

Wir verbrachten als Gemeinde ein gemeinsames Wochenende im Hotel Gilgal in Tel Aviv. Es war eine wunderbare Zeit der Freundschaft, Gemeinschaft und „Familienbildung“. Wir hörten zusammen inhaltsvolle Lehreinheiten von Tony, hatten viel Spaß bei „Lernt-euch-besser-kennen- Spielen“ und genossen einfach die Gemeinschaft beim Essen und Austausch zwischendurch. Einige der Wochenendteilnehmer sind jahrelange Mitglieder der Gemeinde, andere sind neu und waren zum ersten Mal dabei.

Yeshua gebrauchte diese Möglichkeit, um uns in unseren Herzen und Sinnen durch Sein Wort und Anbetung aufzubauen...was für eine wertvolle Zeit!

 

Neue Soldaten

Wir haben zwei junge Männer in unserer Gemeinde, die in dieser Woche ihren Militärdienst beginnen. Als Gemeinde haben wir am letzten Shabbat für sie gebetet und sie gesegnet.

Bitte denkt an all die jungen Männer und Frauen in Uniform, die ihrem Land dienen und bestrebt sind, die Einwohner zu beschützen.

 

Eine neue Anbetungs CD in Arbeit

Tony & Ornas's Sohn Lior, der gerade seinen 3-jährigen Armeedienst beendet hat, hat einige neue, hebräische Anbetungslieder geschrieben, die er zusammen mit Freunden Anfang April auf CD aufnehmen wird.

Bitte betet für Segen, Salbung und die nötigen Finanzen für dieses Projekt.

 

Bitte betet weiterhin mit uns für das Haus der Zuflucht, für die Gastfamilie, das Team und die Leute, die dort wohnen. Betet für Finanzen, sodass wir diesen wichtigen Dienst weiterführen können und auch für die alleinerziehenden Mütter und Waisen in unserer Mitte.

 

Danke für Eure Partnerschaft mit uns, danke für Eure Gebete und Unterstützung, die uns helfen, das Werk weiter zu führen, zu dem Gott uns berufen hat.

 

Hananel

für die Gemeinde Hamaayan

 

 

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Januar 2009


Liebe Freunde,
ich schreibe diese Zeilen inmitten eines Krieges. Schon seit mehr als 8 Jahren werden fast täglich Raketen auf kleinere israelische Städte in der Nähe des Gazastreifens abgefeuert, und die Einwohner sind gezwungen, mit ihren Familien ständig Zuflucht in den Bunkern suchen. Seit Jahren. Trotz des vollständigen Rückzugs Israels von all seinen Siedlungen in Gaza und der Tatsache, dass Israel seitdem mehr als je zuvor bemüht war, mit seinen Nachbarn über Frieden zu verhandeln, hat die Hamas niemals aufgehört, Waffen anzulagern, die eine Reichweite bis zu 40 km haben und damit Städte wie Ashdod und Beersheva erreichen können. Ausserdem hat Israel seit Jahren versucht, die Freilassung eines gekidnappten jungen Soldaten namens Gilad Shalit zu erreichen. Ohne Erfolg. Darüberhinaus leidet die kleine christliche Gemeinde in Gaza stark unter der Verfolgung von seiten der Hamas. Einige von ihnen starben den Märtyrertod, wie der Leiter der Bibelgesellschaft in Gaza. Andere mussten ihre Häuser verlassen und fliehen, um ihr Leben zu retten. Im vergangenen Monat haben die Gläubigen beschlossen, ihr jährliches Feiern des Weihnachtsfestes ausfallen zu lassen, da sie Angst vor Verfolgung von ihren moslemischen Nachbarn hatten. „Hamas“ (was übersetzt „Gewalt“ bedeutet), ist „Halas“ geworden („genug“). Gottes Finger, der die Profetie im Palast von Belsazar an die Wand schrieb (Buch Daniel), schreibt auch an die Wände von Gaza: „Mene mene tekel, upharsin.“: Du bist von Gott gewogen und als mangelhaft befunden worden und sollst nun zerteilt werden.“ Heute agiert die israelische Armee in Gaza, zerstört die Infrastrukturen der Gewalt, und der kleine Landstreifen Gaza ist zerteilt worden.  Gott hat die Gebete der kleinen christlichen Gemeinschaft gehört, er hat die Gebete Gilad Shalits und der Einwohner von Sderot gehört, die Gebete all der Araber, die in Gaza leben, von ihren Landsleuten terrorisiert und misshandelt wurden und unbeachtet leiden mussten. Gott ist ein Gott der Gerechtigkeit und nun ist Gericht gekommen über diese antichristliche, anti-israelische Organisation namens Hamas.
Wir sind gefordert, für all die kleinen Kinder in Israel und in Gaza zu beten, dass all die Ängste und Traumas, die sie in diesen Tagen erleiden, sich nicht in Samen des Hasses verwandeln, sondern dass Gott, der Vater des Trostes, sie schützen und bewahren wird, sodass sie zu einer neuen Generation von Juden und Arabern heranwachsen, die Friedensstifter unter der Autorität des wahren Friedefürsten sein werden: Yeshua (Jesus),  dem Messias, dem „Licht zur Erleuchtung der Nationen und zur Verherrlichung des Volkes Israel“ (Lukas 2,32).
Lasst uns alle beten, dass Juden und Araber in dieser Zeit der Gewalt gerettet werden und dass Gottes Pläne in der ganzen Welt erfüllt werden, ausgehend vom Mittleren Osten. 
Betet bitte für:

• Gottes übernatürliche Bewahrung für unsere Soldaten in Gaza. Viele von ihnen sind Gläubige, Einige aus unserer eigenen Gemeinde, Einige unsere eigenen Kinder, für Bewahrung ihres Körpers sowie ihres geistlichen Zustandes.
• Das Volk Israel, besonders im Süden Israels, die sich Tag und Nacht unter Raketenangriffen befinden. Für ihre Bewahrung sowie ihre Errettung. Auch für die Gläubigen, die im Süden wohnen, dass Gott ihnen die Kraft und den Mut gibt in Mitten von Angst und Verwirrung Yeshua (Jesus) zu verkündigen.
• Gottes Bewahrung für unschuldige Zivilbevölkerung im Gazastreifen, die von Hamas als menschliche Schilde gebraucht werden. Dass der Herr Jesus ihnen Gnade erweise und sich selbst diesen verlorenen Menschen offenbaren möge.
• Gottes Weisheit und Führung für die Regierung Israels und die Militärische Leitung.
• Die internationalen Medien, die ein verzerrtes Bild der wirklichen Natur dieses Kampfes wiedergeben. Dass die Wahrheit wiederhergestellt wird und Gottes prophetische Stimme in Mitten dieser Situation erschalle.

Als Gemeinde haben wir entschieden ein paar praktische Schritte zu tätigen, um in diesem schwierigen Moment der Geschichte Israels uns in den Riss zu stellen.
Wir laden Euch ein daran Teil zu sein.

Gebet „ Die Waffen unseres Kampfes sind geistlich… sie sind mächtig um zu zerstören Festungen“. Wir haben wöchentliche Gebetstreffen der Fürbitte, um den Namen des Herrn zu erheben und Gottes Einschreiten zu erflehen.
Gastfreundschaft: Da wir uns ausserhalb der Raketenreichweite befinden, haben viele von uns unsere Häuser geöffnet, und sind bereit Familien aus dem Süden zu beherbergen. Diese können auf diese Weise für ein paar Tage zur Ruhe kommen und dem Druck und der Gefahr ihrer Stadt entfliehen.
Besuche: Wir organisieren Besuche in den Städten des Südens um praktische Hilfe und Ermutigung zu bringen, um Menschen in Not zu besuchen und für sie zu beten.
Erklärung der Situation: Wir sind uns bewusst, dass dieser Krieg auch ein Kampf ist zwischen Lüge und Wahrheit. Wir müssen bessere Zeugen der göttlichen Wahrheit werden, um Festungen und Lügen zu zerstören, die der Feind in die die Gedanken der Ungläubigen sät.

Ausserdem sind wir froh mitteilen zu können, was Gott im Dezember in unserer Mitte getan hat. Im Dienst für IHN erhielten wir viele Segnungen.

Während der Hannukafeiertage- dem jüdischen Lichterfest, wollten wir „unsere Lichter scheinen lassen“ vor den Menschen (Mat. 5,16) Wir besuchten Kranke im örtlichen Krankenhaus, verteilten dort Geschenke und Hannukakuchen (ähnlich wie deutsche Berliner) mit Bibelversen der Ermutigung.

Ein besonderer Abend wurde organisiert zu Ehren der älteren Menschen unter anderem Holocaust-Überlebenden  Ein Jeder von ihnen konnte
ein Zeugnis von Gottes Treue und ein persönliches Wunder berichten. Die Jungschargruppe der Gemeinde servierte die Mahlzeit, der sich ein musikalisches Programm und eine Tanzvorführung anschloss.


Das Haus der Zuflucht- Wir haben gute Neuigkeiten: das Haus ist nun voll. Ein junger Mann ist vor zwei Monaten eingezogen. Er ist wie ein Waisenkind und benötigt emotionelle und gesellschaftliche Wiederherstellung. Bald schon geht er in die Armee. Vor Kurzem ist eine junge Frau zugezogen, auch sie ist in vielen Bereichen ihres Lebens wie ein Waisenkind.
Bettet bitte für Beide und für weiter anhaltende Unterstützung dieses wichtigen Dienstes.

Wie feierten die Hochzeit von Rachely und Alberto. Rachely ist 18 Jahre Teil der Gemeinde und Alberto (ein Neueinwanderer aus Uruguay) ist vor 3 Jahren zum Glauben gekommen und seither ein Teil der Gemeinde.

Wir danken Euch, liebe Freunde und Partner, für Eure Gebete und finanzielle Unterstützung während des Jahres 2008.
Wir wünschen Euch allen ein gesegnetes 2009.

Tony & Orna Sperandeo
Im Auftrag der Maayangemeinde

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November-Dezember 2008

“Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Quellen des Heils”  Jesaja 12,3

Liebe Gebetspartner und Freunde, Grüße und Schalom aus Kfar Saba.

Gastgeber der nationalen Konferenz messianischer Gemeindeleiter in Israel

Motiviert durch den Versöhnungsdienst und das tiefe Anliegen, Gottes Kinder in Einheit leben zu sehen (Joh.17), war unsere Gemeinde Gastgeber der letzten nationalen Leiterschaftskonferenz (eine Konferenz, die etwa dreimal im Jahr stattfindet; Tony ist einer der sieben Pastoren, die den Vorstand bilden). Thema der letzten Konferenz war: „Der Stellenwert jüdischer Traditionen und des mündlichen Gesetzes im Leben eines jüdisch-messianisch Gläubigen“. Die verschiedenen Meinungen, die ausgedrückt wurden, offenbarten sehr unterschiedliche Ansichten, aber wir preisen Gott für die Bereitschaft der Brüder, trotz ihrer theologischen Differenzen offen ihre Sicht darzustellen.Eine folgende Konferenz wird im Januar stattfinden.

Das Haus der Zuflucht- Kadosch laAdonai- „Heilig dem Herrn“

Nach der Öffnung des „Haus der Zuflucht“ im letzten Monat haben wir einen sehr schmerzhaften Rückschlag erlebt. Bereits seit mehreren Monaten sind wir im Gespräch mit einer alleinerziehenden Mutter (Mitte 30), die mit ihren beiden Töchtern in einer sehr ungesunden Umgebung lebt, deren Hintergrund Missbrauch und Abhängigkeit ist. Als Team spürten wir, dass das „Haus der Zuflucht“ Gottes perfekte Antwort für die Bedürfnisse der Mutter und ihrer Töchter sei. Sie selbst war gerührt zog um. Aber schon am nächsten Morgen zog sie zurück in ihre alte Umgebung. Die Geschichte brach uns das Herz, besonders der Ananians Familie, die das Haus leiten. Durch dieses Ereignis lehrte der Herr uns einige wichtige Lektionen, die auf geistlicher Kampfführung basieren. Ausserdem wartet Er auf Leute, die verzweifelt genung sind, um sich auf Seine Gnade und die tiefen Veränderungen, die Er in ihrem Leben tun will, einzulassen. Wir wurden an einige erfolgreiche Dienste erinnert, die ebenso mit Enttäuschungen und Rückschlägen anfingen. Das Prinzip der Erstlingsfrüchte ist immer „Kadosch laAdonai“, „Heilig dem Herrn“. Der Dienst des „Haus der Zuflucht“ gilt zuerst und alleine Ihm, und von Ihm hängt dann unser „Erfolg“ ab, der sich nicht an unseren eigenen Maßstäben messen lässt. Als wir uns hoffnungslos und geschlagen in dieser Situation fühlten, sprach der Herr deutlich zu uns, dass Er sich in uns verherrlicht sah, indem wir Ihm zur Verfügung standen und dem Leben strauchelnder Sünder Seine Alternative und einen neuen Start anboten. Die Wahl liegt jetzt bei ihnen. Er wird Leute niemals zu Seinem Willen zwingen. Seit diesem Vorfall sind verschiedene Leute mit dem Wunsch auf uns zugekommen, sich durch das „Haus der Zuflucht“ helfen zu lassen.

Lebensverändernder Dienst

Während der Woche von Neujahr bis Jom Kippur hatten wir das Vorrecht, unsere beiden lieben Freunde Dr.Bruce und Barbara Thompson bei uns zu haben, die uns mit einer Reihe von Seminaren zu wichtigen Themen dienten.

Wir begannen mit einem zweitägigen Seminar „Der Weg zum Vater“- Gott als Papa (und Mama) kennenlernen. Der persönliche Gebets- und Seelsorgedienst, der dem Lehrteil folgte, hinterließ tiefe Veränderungen in vielen von uns. Als nächstes stand ein Ehepaarabend auf dem Programm, an dem wir biblische Prinzipien lernten, Intimität in unseren Ehen zu vertiefen. Am folgenden Tag ging es um die praktischen Bereiche im Dienst unserer Mitarbeiter.

Am letzten Tag gab es ein Tagesseminar zum Thema Leiterschaft, das für alle Leiter und Seelsorger aus den verschiedenen Gemeinden im Land offen war. Wir studierten gemeinsam das wichtige Anliegen, wie wir gegenseitiges Vertrauen in unseren Beziehungen aufbauen und vertiefen können.

Jom Kippur (der Tag der Versöhnung)

Während das ganze Land zu einem Stillstand kam, kein Verkehr auf den Strassen war und viele Menschen in den Synagogen beteten und fasteten, fühlten wir uns auch in diesem Jahr geführt, in Identifikation für das ganze Volk Israel „im Riss“ zu stehen, für die Alten und Jungen, die an diesem heiligsten Tag des jüdischen Jahres ernsthaft ein Zeichen von Gott ersuchen.

Die Bibel sagt „wer auch immer den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden“ (Römer10). Wir glauben an einen Gott, der Gebete beantwortet und freuen uns darauf, die Frucht unserer Fürbitte zu sehen, sei es in diesem Leben hier oder in der Ewigkeit.

Preis und Dank für die Reise nach Brasilien

Danke für Eure Gebete für Tony und das Anbetungsteam, die nach Brasilien gereist sind. Der Herr gebrauchte sie, um die Offenbarung des Geheimnisses Israel (Rö 11,25) dorthin zu bringen. Sie reisten vom Süden bis zum Nordosten Brasiliens, predigten und leiteten die Anbetung in vielen verschiedenen Gemeinden und Konferenzen. Sie folgten ebenso drei verschiedenen Einladungen von Radiosendern, wo sie Interviews gaben und dadurch potentiell Hunderttausende Hörer mit Gottes Liebe für Israel erreichten.

Sukkot Party

Wir erlebten einen gefüllten Abend mit Freunden und Gästen. Unsere Geschwister von der Modiin Gemeinde feierten gemeinsam mit uns. Tony leitete uns in der Anbetung, Danny betonte die wichtige Bedeutung von Sukkot (Laubhüttenfest) und erklärte, wie das Fest auf den Messias Yeshua hinweist. Unsere Tanzgruppe berührte unsere Herzen, als sie den Herrn im Tanz anbeteten.

Anschließend gab es ein Buffet Essen und jeder hatte Zeit, sich mit anderen über all die guten Dinge auszutauschen, die Gott getan hat und wie Er gesegnet hat.  Danach beteten wir gemäß der Sukkot Traditionen gemeinsam für Regen. Unsere Gebete wurden schon am nächsten Tag durch verschiedene Regengüsse beantwortet.

Am Flughafen gestrandet von den Enden der Welt

Letzte Woche erhielten wir einen ungewöhnlichen Anruf von einem befreundeten Reiseveranstalter aus Paris. Er bat uns, einer Gruppe von fünf Leuten aus Neu Kaledonien (Inselgruppe im Pazifik) zu helfen, die ihren Flug verpasst hatten und nun ohne Geld am Flughafen festsaßen. Wir boten ihnen Gastfreundschaft in Kfar Saba und fanden schnell heraus, dass es sich um Gläubige handelte, die zum Laubhüttenfest nach Israel gekommen waren. Es war ihnen ein echtes Anliegen gewesen, messianische Gläubige kennen zu lernen, und Gott beantwortete ihre Gebete auf diese besondere Weise...Wir verbrachten drei wunderbare Tage der Gemeinschaft miteinander und es entwickelte sich eine echte Freundschaft. Sie verließen uns mit einem tieferen Verständnis und Liebe für Israel.

„...und verkündet es auf den fernen Inseln...“ (Jer.31,10)

Gemeinschaft durch Sport

Wir haben einen neuen Treffpunkt gestartet: Alle zwei Wochen versammeln sich jung und älter zum Volleyball spielen, Spaß und Gemeinschaft habe

Danke für Eure Gebete und Eure treue Unterstützung.                                           Wenn Du die nächsten Rundbriefe gerne per Email erhalten möchtest, schreib uns bitte unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Gebetsanliegen

Die Rettung vieler Leute, die die Gute Nachricht von Yeshua durch unser Team auf dem New Age Festival gehört haben

Gott steckt die Ausmaße unserer Zelte wieder weiter. Bitte betet mit uns um die Gründung einer neuen Gemeinde in einer Nachbarstadt. Steht mit uns in dieser Phase, die auch unser Leitungsteam mit beeinflussen wird.

Das „Haus der Zuflucht“- für Rehabilitation und Heilung der Leute, die dort wohnen. Weisheit für die Heimleiter und das Dienstteam

Der neue Hauskreis für spanisch Sprechende, der in diesem Monat beginnt

Die neue Gruppe für Frauen, die ebenso in diesem Monat gestartet wird

Die BeAd Chaim (Pro Life) Konferenz, bei der viele von uns durch Lehre, Anbetung und Planung beteiligt sind (4.-6.Dez.).

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HAMAAYAN  Rundbrief  September 2008
“Furchtbare Tage”

Die “furchtbaren Tage” (“Yamim Noraim” auf hebräisch) beginnen mit Rosh Hashanah (30. Sept.) und enden nach zehn Tagen mit Yom Kippur (9. Okt.). Für das jüdische Volk sind diese Tage eine Zeit des In-sichgehens und der Buße.

“An Rosh Hashanah wird es geschrieben und an Yom Kippur besiegelt, wie viele diese Welt verlassen sollen,und wie viele in sie hineingeboren werden, leben und sterben sollen, wer seine Tage ausleben soll und wer nicht, wer durch Feuer und wer durch Wasser umkommen soll...wer in Frieden leben soll und wer in Qual...Aber Buße, Gebet und gute Taten können die Schwere des Richtspruchs abwenden.” -- Rosh Hashanah Liturgie (nach Rabbi Joseph Telushkin, Jewish Literacy, 623.)

Wir wissen, dass wir nur in Yeshua, dem Messias, Vergebung der Sünden und die Gewißheit haben, gerettet zu werden. Betet für die jüdischen Leute in dieser besonderen Zeit des Jahres, dass auch sie in diese persönliche Beziehung zum Herrn durch den Messias Yeshua/Jesus treten können.

Sommer Camp

Thema des diesjährigen Sommer Camps war Psalm 1, besonders der 3. Vers: “Der ist wie ein Baum gepflanzt an Wasserbächen...”. Der Herr versorgte uns mit einem perfekten Campingplatz – wir zelteten unter einem riesigen Feigenbaum im Jordan Park, nördlich vom See Genetsareth. Der alte Baum war ein wunderbares Beispiel für den Baum in Psalm1 und konnte uns vieles lehren. Er war tatsächlich an Wasserbächen gepflanzt und war grün und trug Früchte – trotz der heißen Jahreszeit und Dürre.

Uns stand dieses Mal ein mobiler Küchenwagen mit Kühlschrank und Generator zur Verfügung, was ein echter Segen war.Die Kinder waren glücklich, dass sie dadurch frische Milch zu ihren Cornflakes hatten!Wieder einmal berührte der Herr die Kinder in besonderer Weise und viele junge Lebenwurden verändert.

Leiterwechsel in der Jugendgruppe

Wir wollen P. herzlich für seinen Einsatz in der Jugendgruppe während der letzten Jahre danken und ihn segnen, wenn er jetzt nach Südafrika geht, um an einem zweijährigen Jugendleiterschaftskurs teilzunehmen. Er wird auch nach Kampala, Uganda, reisen, wo er den zwei Kindern, die wir als Gemeinde unterstützen, Geschenke von uns überreichen wird.

Bitte betet für ihn. Als Antwort auf unsere Gebete haben wir gleich zwei Nachfolger für P.: R. and D. Bitte betet für sie, dass die Jugendlichen sich gut auf sie einstellen und dass sie gemeinsam einen noch engeren Weg mit dem Herrn gehen.

Schabbat Schule

Wir haben etwa 60 Kinder in fünf Altersgruppen dieses Jahr; wir haben ebenso ein paar neue Mitarbeiter und wir bitten Euch um Eure Gebete – dass Gott die Herzen der Kinder öffnet, mehr vom Herrn zu empfangen, und dass sie in eine engere Beziehung mit Ihm treten werden. Betet, dass Gottes Gnade auf den Mitarbeitern ruht, sodass sie gut lehren können und in Weisheit mit den Kindern umgehen, die besondere Bedürfnisse haben (wir haben einige Kinder von alleinerziehenden Müttern, denen die Liebe eines Vaters fehlt).

Haus der Zuflucht

Am letzten Montag hatten wir eine Einweihungsfeier für das Haus der Zuflucht. Wir dachten über die Verse aus Psalm 46 und 84 nach. Es ist Gott, der “unsere Zuflucht und unsere Stärke, eine zuverlässige Hilfe in der Not” ist. Und “Er versagt nichts Gutes denen, die unsträflich wandeln.”

Prophetische Gebete drückten aus, dass Gottes Hand Friede und Wasser in der Dürre hervorbringen wird. Uns wurde auch wieder sehr bewußt, dass es nur durch Gottes Gnade sein kann, dass dieser Dienst erfolgreich sein wird und dass das Mittel nur Liebe sein kann –Gottes Liebe, die durch verhärtete Herzen durchbrechen und tiefe Wunden heilen kann.

Betet mit uns, dass die richtigen Leute kommen und bleiben werden und dass sie all das dort bekommen werden, was der Herr für sie hat. Es gibt schon eine bedürftige Familie, denen wir die Möglichkeit angeboten haben, einige Zeit im Haus der Zuflucht zu verbringen.

Wenn es Euch am Herzen liegt, bei diesem wichtigen Dienst zu helfen, kontaktiert uns bitte, und wir werden gemeinsam überlegen, auf welchem Weg dies geschehen kann. (Kontaktinfo s.u.)

Brasilien       Am 10. September wird Tony zusammen mit einem vierköpfigen Anbetungsteam aus unserer Gemeinde nach Brasilien fliegen. Tony wird auf verschiedenen Konferenzen während dieser zwei Wochen zum Thema „Das Mysterium Israel” lehren. Sie werden Iguassu Falls an der Grenze nach Argentinien besuchen, inAracaju, der Hauptstadt der Provinz Sergipe sein und nach Joao Pessoa kommen, welches im östlichsten Winkel Brasiliens liegt. Die ganze Reise beinhaltet neun Flüge!

Bitte betet für die Gesundheit des Teams, für Bewahrung und Versorgung aller Bedürfnisse. Betet ebenso, dass die Menschen, die an den Konferenzen teilnehmen werden, ein tieferes Verständnis für Gottes Plan für Israel und das jüdische Volk bekommenwerden.

Jugend- & Soldaten-Treffen

Etwa 30-40 junge Leute treffen sich alle zwei Wochen in unserem Gemeindehaus, um Gott anzubeten und Sein Wort zu hören. Es ist zu Gottes Ehre, dass diese jungen Leute auf ihrem Weg mit dem Herrn von Stärke zu Stärke gehen; sie leiten die Treffen inzwischen selber und Gott beruft sich unter ihnen Lehrer! Betet, dass diese Treffen weiter wachsen und dass die jungen Leute mutiger werden, ihren Glauben auch anderen gegenüber zu bezeugen.

Danke für Eure Gebete und Eure treue Unterstützung.

Wir wünschen Euch ein gesegnetes Neues (jüdisches) Jahr 5769.

Gebetsanliegen:

* Für Juden auf der ganzen Welt, dass sie in diesen „furchtbaren“ Feiertagen zur echten Buße geleitet werden

* Dass der Herr die Kinder, die am Sommer Camp teilgenommen haben, in eine noch engere Beziehung mit Yeshua führt

* Betet für das Wachstum und geistliche Stärke der Jugendgruppe und für die beiden neuen Leiter

* Für die Schabbat Schule. Für eine tiefere Beziehung der Kinder zu ihrem Herrn und für Salbung der Lehrer/Mitarbeiter

* Dass der Herr die richtigen Leute in das Haus der Zuflucht bringen wird, und dass ein Geist der Gnade und Liebe den Ort erfüllen wird.

* Für eine gute und gesegnete Dienstreise von Tony und dem Anbetungsteam nach Brasilien

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AUGUST 2008
Liebe Freunde und Familie,

“ Wenn ich den Himmel verschließe und kein Regen fällt oder wenn ich der
Heuschrecke gebiete, das Land abzufressen, und wenn ich eine Pest unter mein Volk
sende, und mein Volk, über dem mein Namen ausgerufen ist, demütigt sich, und sie
beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, dann werde
ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.“
(2.Chronik 7, 13-14) ( zusätzliche Lesung: 3.Mose 26, 14-46)

Israel geht einer extremen Dürre entgegen denn der See Genezareth ist an seinem tiefsten
Punkt seit 80 Jahren angelangt. Das Grundwasser hat schon die „schwarze
Line“ erreicht, auch der See Genezareth wird vor Ende des Sommers die „schwarze Linie“
erreichen. Im kommenden Winter brauchen wir dringend überdurchschnittliche Regenfälle. Wenn nicht, dann gehen wir einer großen
Katastrophe entgegen. Könnte es sein, daß der Wasserstand ein
Spiegel dafür ist, wie weit das Volk Israel von Gott entfernt ist? Die zitierten Bibelverse
machen klar, daß Israel zurückkommen soll zur rechten Beziehung mit Gott, denn nur so
kann dem Land Heilung wiederfahren. Das Sommerzeltlager
Bedingt durch den Wasserstand des See Genezareth´s wählten wir dieses Jahr
für unser Zeltlager eine neuen Platz. Wir sandten Spionen aus, um das Land zu
erkunden (4. Mose 13; 1. Korinther 10,6). Unsere Spione kamen einstimmig
mit den Worten zurück: „Wir können das Land einnehmen“. Wir werden
nördlich vom See Genezareth sein. Dort sind alle Bedingungen für ein
angenehmes Zelten gegeben. Preis sei Gott! Wir sind Gott dankbar für diesen
wunderbaren Platz. Wie in früheren Jahren schon werden wir auch dieses Jahr wieder
Kinder von alleinerziehenden Müttern einladen, denn nur so können auch sie in den
Genuß von Ferien kommen.
Bitte betet für die Organisation des Zeltlagers, die Ausrüstung und das Team während wir uns in der letzten Augustwoche in den Norden begeben

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JUNI 2008


“Wer hat solches gehört? Wer hat dergleichen gesehen? Kommt wohl das Volk eines Landes an einem Tag zur Welt? Oder wird eine Nation geboren auf einen Schlag?“

Jesaja 66,8    :    Happy Birthday Israel !

Israel feierte gerade den 60. Unabhängigkeitstag. Nach 2000 Jahren Besetzungszeit durch heidnische Völker wie das Römische Reich, Byzantiner, Araber, Kreuzritter, Mameluken, Ottomanen und Briten, sehen wir die Prophezeiung aus Lukas 21,24 erfüllt. Das moderne Israel erstand aus der Asche des Holocausts und erreichte als neugeborene Nation den Stand der Unabhängigkeit. „Wird eine Nation auf einen Schlag geboren?“ „Bei Gott ist nichts unmöglich.“ „Es ist in unseren Augen wunderbar.“

Jetzt, wo wir politisch unabhängig sind, warten wir sehnsüchtig auf die geistliche Unabhängigkeit von Sünde, Korruption, Hass und Mord, gemäß Gottes Versprechen in Hesekiel 36,24-28.
Als Gemeinde versammelten wir uns an diesem besonderen Tag und feierten mit einer feierlichen Zeremonie, gefolgt von einem Anspiel, Tänze, Spiele und Piknik.

Einige unserer Soldaten proklamierten als Repräsentanten der
messianischen Soldaten, dass Jeschua der Messias der Herr der
Heerscharen ist. Sie lasen aus Epheser 6 von der Waffenrüstung Picture
Gottes, die wir für den geistlichen Kampf bekommen haben, in dem
wir stehen.

Unser Dramateam führte ein Anspiel unter dem Titel „Die Rückkehr“ auf-
ein Bericht der Diaspora und der vielen Schwierigkeiten, durch die das
jüdische Volk hindurchging, bis es schließlich in das verheißene Land
zurückkehrte. Schwerpunkt in dem Anspiel war die Veranschaulichung, Picture
dass Jeschua Sein Volk durch die Jahrhunderte hindurch begleitete und
durch Sein Blut bedeckte.

Gott wirkt und transformiert das Leben von Menschen jeglichen
Hintergrunds. Vor kurzem tauften wir 4 Männer; zwei junge Männer Picture
(18 und 25J.) und zwei in ihren 60ern.

Gemeinsam Lernen
In diesem Monat hielten wir verschiedene Seminare und Workshops, um in unterschiedlichen Bereichen zu wachsen: Ein Seminar zum Thema Kindererziehung, in dem wir von dem Vaterherz Gottes für unsere Kinder lernten, hörten, wie wir den “emotionalen Tank” unserer Kinder füllen können, und wie wir gute Grenzen setzen können. Darüberhinaus hatten wir ein hilfreiches Seminar zum Thema „Umgang mit Finanzen nach Gottes Art” , ein Seminar zum Thema “Innere Heilung” mit dem Schwerpunkt, die negative Macht von gesprochenen Worten zu brechen und davon frei zu werden.

Verfolgung in dem einzigen demokratischen Land des Mittleren Ostens
Die Verfolgung von messianisch Gläubigen in Israel hat in den letzten Jahren stark zugenommen. In Arad ist eine Gruppe von ultraorthodoxen Juden fast täglich unterwegs, um zu den Häusern und Wohnungen der Gläubigen zu gehen, sie zu verfluchen, sie anzuschreien, die Kinder zu belästigen und zu bedrohen und ihnen das Leben unangenehm zu machen. Die Polizei unternimmt nichts gegen diese Belästigungen. Auch in Ashdod sind die anti-messianischen Gruppen aktiv. Sie stellen sich vor eine Bäckerei, die von einem Gemeindemitglied geführt wird, verteilen Hetzblätter und versuchen, Kunden zu vertreiben. Auch hier mischt sich die Polizei nicht ein.
Am 20. März wurde ein Päckchen für die Familie Ortiz, Leiter der Gemeinde in Ariel, abgegeben. Es war genauso verpackt, wie die vielen Geschenkkörbe, die am Purimfest an Nachbarn und Freunde verteilt werden. Ein Kärtchen mit dem Feiertagswunsch:“ Fröhliches Purimfest“ war an der Seite befestigt. Dieser Geschenkkorb explodierte in den Händen des 15jährigen Sohnes der Familie. Hunderte von Metallteilchen drangen tief in Amis Körper ein, und es ist ein Wunder, dass er heute am Leben ist. Die Explosion ist schon drei Monate her, aber Ami hat immer noch zahlreiche Operationen vor sich, um die letzten Metallstücke aus seinem Körper zu entfernen, Hauttransplantationen durchzuführen, etc. Dazu kommt ein langwieriger Weg von Therapien und Rehabilitation. Drei Monate sind vergangen, und noch immer wurde nicht ein einziger Verdächtiger in dem Fall festgenommen, obwohl viele Details bekannt sind und ein Video existiert, das von einer Sicherheitskamera aufgenommen wurde und die Person zeigt, die das Päckchen übermittelte. Es sieht deutlich danach aus, dass die Polizei unter Druck gesetzt wurde, keine Verdächtigen zu finden.
Seit diesem Anschlag in Ariel war der messianische Glaube vermehrt Gegenstand von Diskussionen, Zeitungsartikeln, Fernsehinterviews und Reportagen über messianische Juden.

Gebetsanliegen:
• Kühnheit, Mut und Weisheit für die Gläubigen, ihren Glauben zu deklarieren, während Verfolgung zunimmt und aggressiver wird
• Weitere Wunder zur Heilung von Amis Körper und Seele, dass sein Leben von dieser Erfahrung nicht traumatisiert wird. Dass Gott Ami Frieden, Hoffnung und Gnade in seinen täglichen Schmerzen geben wird
• Dass die Medien in Israel keine Tatsachen verdrehen, sondern dass die Wahrheit ans Licht kommt
• Für das Haus der Zuflucht, das wir für Leute in Krisensituationen öffnen wollen, dass Gott uns zu dem richtigen Haus in Kfar Saba führt, das wir erst mieten und eventuell später erwerben können.
• Für einen Jugendleiter, da unser Leiter für ein Jahr im Ausland studieren wird
• Für die Jugendlichen und Kinder, dass Gott jeden einzelnen von ihnen in disem Sommer anrühren und retten wird, während sie an verschiedenen Camps und Sommerprogrammen teilnehmen. Für die Jugendgottesdienste am Schabatabend, für die Soldaten, die daran teilnehmen, dass sie in ihrem Glauben ermutigt und gestärkt werden
• Für die 10 Hauskreise and ihre Leiter- für den neuen Hauskreis für spanisch sprechende Immigranten, den wir vor kurzem begonnen haben

Picture – Kinder bringen dem Herrn ihre Erstlingsfrüchte während unserer Schawuot- Feier dar
Picture – Mädchen tanzen während des Schawuot Festes
Picture – Das Team, das die Feiern und Feste in unserer Gemeinde organisiert


Danke für Eure treue Unterstützung und Gebete. Ihr ermutigt uns, unsere Hände am Pflug zu lassen, während wir täglich auf den Herrn schauen, um von Ihm Gnade und Barmherzigkeit zu erfahren.

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Hamaayan Rundbrief - März 2008

Liebe Familie und Freunde,
Schnee und Erdbeben
„Nun wohlan, wir wollen miteinander rechten, spricht der Herr. Wenn eure Sünden sind wie Purpur, können sie dann weiss werden wie Schnee?“ (Jes.1,18) In Israel hat es geschneit! Zwei Kältewellen brachten weiße Decken über Jerusalem und die Berge von Israel. Zwischen diesen Kältewellen gab es das kräftigste Erdbeben, das in den letzten Jahrzehnten in Israel registriert wurde (5.3 auf der Richterskala). Experten sagen ein noch stärkeres Erdbeben voraus, und wir wissen, „Der Herr wird die Himmel und Erde wieder erschüttern“. Wir nehmen dies als Warnung hin, dass inmitten der Gnadenzeit (Schnee), eine Erschütterung ist, ein Prüfen und eine Warnung an Israel, zu ihrem Gott zurückzukehren und Buße von ihren Sünden zu tun.

Es sind nicht nur Kriegsgerüchte - es ist Krieg!!
Hunderte von Raketen werden auf Sderot, eine Ortschaft in der Nähe des Gazastreifens abgefeuert. Vor kurzem haben Langstrecken-Raketen auch die Stadt Ashkelon getroffen. Einige Zivilisten und Soldaten sind ums Leben gekommen, und viele sind verletzt worden. Ein junger Gläubiger, der als Soldat in Gaza eingesetzt ist, wurde von einer Kugel ins Bein getroffen. Er spricht von einem Wunder. Bitte betet für die Situation im Süden des Landes. Denkt daran, dass wir Leute nicht hassen sollen und dass „unser Kampf gegen Gewalten und Fürstentümer in himmlischen Regionen“ ist (Epheser 6,12). Für viele von uns, deren Söhne im Militär sind, sind dies nicht nur nette Worte, sondern tägliche Realität.

Eine neue Tochter
Am 12. Januar haben wir die neue Gemeinde in Rishon LeZion unter der Leitung von Micky und Marianne Yaron offiziell losgelassen und gesegnet.
Der Name der neuen Gemeinde ist “Tehilat-Yah” (Gottes Lob). Obwohl die Gemeinde jetzt unabhängig ist, treffen wir uns weiterhin als Leiter und beten zusammen für das Wohlergehen der neugeborenen Gemeinde.

Der " Ein neuer Mensch " Dienst weitet sich aus
Wir nahmen an der Einweihung des neuen Buchladens und Einsatzzentrums in Haifa statt. Gemeinsam mit Leitern von arabischen und messianischen Gemeinden segneten wir Najib und sein Team. Wir beten und stehen im Glauben für diesen Dienst, der Teil des Dienstes ist, den Gott uns anvertraut hat: zu sehen, dass Araber und Juden zusammen daran arbeiten, die Dimension von Gottes Königreich zu offenbaren, den „einen neuen Menschen“ (Eph 2,14-16).

Ein weiterer Aspekt dieses wachsenden Dienstes war die Versöhnungskonferenz in Petra, Jordanien, an der wir mit einem Team aus unserer Gemeinde teilnahmen. Dort trafen wir mit arabischen und jüdischen Geschwistern zu drei Tagen Lobpreis, Fürbitte und Lehre zusammen. Es war bewegend zu sehen, wie der Heilige Geist wirkte und so viel Freude und Einheit brachte, wie wir es nie zuvor erlebt hatten. Wir hatten eine 46-stündige Gebetskette in Edom, wobei mehr als 10 Nationen aus dem Mittleren Osten vertreten waren und die Kraft von Gottes Reich in Yeshua, dem wahren Friedensfürst ausriefen.

Reise nach Burkina Faso ( siehe beiliegenden Bericht)

Neue Seminare
Elchanan und Nechama Weisman, die in den frühen 90er Jahren Teil unserer Gemeindeleitung waren, sind zurück in Kfar Saba und helfen uns, indem sie einige Seminare lehren. Ein Kurs zum Thema „Apologetika“, den Elchanan unterrichtet, begann vor zwei Wochen und wird jeden Donnerstagabend bis Juni stattfinden. Das andere Seminar, das Nechama zum Thema Seelsorge und Innere Heilung leitet, findet einmal im Monat Freitagmorgens statt.
Wir sehen schon gute Frucht von ihrer Arbeit.

Dienst für alleinerziehende Mütter
Wir wissen, dass Gott uns berufen hat, Ihm auch unter bedürftigen und gebrochenen Leuten zu dienen. Viele von ihnen sind Familien mit nur einem Elternteil. Das wichtigste, was wir ihnen zeigen wollen, ist der Weg in Gottes Herrlichkeit hinein und das Gebet für ihre Errettung und Heilung. Aber es gibt auch viele praktische Nöte und Krisen, wo sie finanzielle Hilfe brauchen.

Haus der Zuflucht
Das Haus der Zuflucht ist ein Haus, das wir für Leute in emotionalen und geistlichen Krisen öffnen wollen. Es ist ein Ort, wo Leute zwischen ein paar Tagen bis zu 6 Monaten wohnen können. Eine Familie ist bereit, dort zu wohnen und die Leute in ihren Krisen aufzunehmen. Ein Team der Gemeinde wird für den seelsorgerlichen und jüngerschaftlichen Bereich verantwortlich sein. Dieser Dienst ist notwendig, um den Nöten der bedürftigen Menschen zu begegnen. Wie Ihr wisst, hat Gott unserer Gemeinde viele Leute mit gebrochenen Herzen zugeführt, viele alleinerziehende Mütter und Einwanderer in Krisen.
Wir planen, ein Haus in Kfar Saba zu haben, nicht weit von unserer Gemeinde. In Afrika gab der Herr mir Frieden darüber, zunächst ein Haus oder eine große Wohnung zu mieten „verachte nicht die kleinen Anfänge!“. Wir hoffen immer noch, in der Zukunft ein Haus zu kaufen, aber bis der Herr uns mit den notwendigen Finanzen dafür versorgt, werden wir vorraussichtlich ein Haus mit drei extra Zimmern mieten.
Monatlich werden sich die Kosten dafür auf etwa 1000 Euros  belaufen. Wir möchten das Haus gerne in den nächsten Monaten eröffnen.

*Bitte betet für die Spanisch sprechenden Neueinwanderer, die sich uns angeschlossen haben und deren Zahl unter uns wächst. Sie brauchen Lehre und Unterstützung.

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Burkina Faso – das schöne Land
Tony Sperandeo

''Cinema, Cinema, Cinema Ye" .
Nein, dies sind nicht die Worte des neuesten Hits, den man im Radio hört. Wir befinden uns in einem kleinen Dorf im Norden von Burkina Faso, Westafrika, dem drittärmsten Land der Welt. Das Dorf liegt nahe an der Grenze nach Mali, einer Gegend der Sub-Sahara, wo nur jeder fünfte Erwachsene lesen und schreiben kann.

Dieses kleine Dorf in der Halbwüste wurde zu einem Camp für eine dreitägige Konferenz. Über 1200 Leute waren von fern und nah aus ihren Lehmhütten zusammen gekommen, um die Israelis, die „Söhne Abrahams, Isaaks und Jakobs“ zu hören. Diese Zahl beinhaltet nicht hunderte von Kindern, die in dem roten Staub zwischen Schweinen, Ziegen und Bienen neben dem Dorfbrunnen spielten, wo die Frauen ihren wertvollsten Besitz herholen – Wasser.

Sie singen “Heilig heilig heilig ist der Herr Zebaoth.” Dies waren die Worte, die wir hörten, übersetzt in „Dioula“, eine der fünfzig Stammessprachen von Burkina Faso, die besonders hier im abgeschiedenen Norden in der Nähe der Stadt Nouna vorwiegend gesprochen wird.

Die Musik ist authentisch. Die Instrumente, Trommeln und besondere Xylophone, die aus Holz und ausgehölten Kürbissen hergestellt werden, sind ein Genuss für die Ohren und erheben den Herrn in wunderbarer Weise. Diese Musik ist noch ethnisch unverdorben von westlichen Einflüssen. Die Anbetung kommt aus dem Herzen. Der Gesang ist einfach wunderschön.

Die Gebete in Einheit, durchzogen von großer Intensität, zeigen alle einen Durst nach Gott und das Bedürfnis, von Ihm und Seinem Wort durch Seine Diener, die Israelis, zu hören, die von so weit her gekommen sind, nur um sie zu treffen.

Diese Israelis – die vom Land der Bibel kommen, dem Land der hebräischen Propheten, dem Ort, wo ihr Erlöser lebte, starb und auferstanden ist und wiederkommen wird! Die Atmosphäre ist elektrisierend. Willkommen in Afrika.

Es war erst gestern abend, als unser Flugzeug in Israel abhob und wir in Ouagadougou, der Hauptstadt mit einer Mio Einwohnern (das Land hat 14 Mio Einwohner) landeten. Dort traf sich unser Maayan Team, Juventus, Rafi und ich, mit dem Team von Maoz, welches einige Tage früher angereist war, um an einem landwirtschaftlichen Projekt zu arbeiten, das die gesamte Zukunft des Landes revolutionieren könnte. Die Gebete und die Vision der örtlichen Leiterschaft kombiniert mit israelischer Technologie und der Finanzierung von westlichen Gläubigen schafft ein großes Potential für dieses gesegnete, aber unterentwickelte Land.

Jetzt sind wir vollzählig – ein achtköpfiges Team, das zwei Gemeinden der Tel Aviver Gegend repräsentiert. Wir fahren in einem Minibus mit einem einheimischen moslemischen Fahrer, der sehr offen die Wärme und Liebe aufnimmt, die ihm vom Team entgegengebracht wird. Wir reisen mit Ram Zango, einem besonderen Leiter und Visionär, einem Mann des Glaubens und der Taten. Ein Mann, den wir alle lieben und respektieren lernen, und der zu einem guten Freund wird. Er ist unser Hauptübersetzer und unsere Verbindung zu seiner Kultur. In unseren Gesprächen mit ihm spüren wir die Last, die er für sein Volk trägt. Er glaubt fest an das, was Gott tun kann, um Segen für sein Land zu bringen.

Die Fahrt nach Nouna dauert sechs Stunden. Nachdem wir nur wenige Stunden Schlaf seit unserer Ankunft in Burkina bekommen haben, hat damit die Charakterprüfung für einige von uns begonnen. Bevor wir anderen effektiv dienen können, müssen wir uns unserer Abhängigkeit von Gott erst selbst bewusst werden. Wir wissen, dass wir uns der Situation schnell anpassen müssen, all unsere Rechte auf Bequemlichkeit, Ruhe und Schlaf, sich beschweren oder sich sauber zu fühlen, aufgeben müssen. Seine Gnade wird über uns allen in besondere Weise ausgegossen.

VON STAMM ZU STAMM
Die Konferenz in Nouna war unser Auftakt zu den neun Tagen des Dienstes, die für uns geplant waren. Wir wechselten
uns beim Sprechen, Predigen, Lehren, Zeugnis geben ab, sangen einfache hebräische Lieder der Anbetung – all dies mit
generator-betriebenen Mikrofonen und einer einzigen kleinen Lampe, die über dem Prediger angebracht war. Abends
und nachts saßen die Leute stundenlang in der Dunkelheit ohne müde zu werden, uns zuzuhören. Sie tranken die Worte in sich hinein, die zu ihnen gesprochen wurden.

Wir durchquerten das gesamte Land, fuhren nach Norden und nach Süden und erreichten beinahe die Grenze von Ghana. Wir legten hunderte von Kilometern auf den rot-staubigen Straßen zurück, bevor wir jeweils zu unserem nächsten Bestimmungsort kamen und ohne Pause sofort begannen, zu predigen. Die Gottesdienste dauerten mehr als 12 Stunden (mit kurzen Essenspausen). Tag für Tag.

Wo auch immer wir hinkamen, wollten die Leute immer noch mehr hören. Ich hatte den Eindruck, dass Gott hier Geschichte schrieb. Wir erlebten göttliche Begegungen und der Geist der Offenbarung wurde über den Leuten ausgegossen. Ram hatte den gleichen Eindruck und begann, noch mehr Treffen in unserer begrenzten Zeit zu organisieren, in noch entlegeneren Orten! Er sagte, „Ihr habt das Feuer gebracht“ und er wollte, dass noch mehr Menschen uns hören konnten.

Während der letzten paar Tage teilten wir uns als Team, um noch effektiver und strategischer sein zu können. Verschiedene Übersetzer, unterschiedliche Sprachen; jede Botschaft wurde in zwei oder drei Stammessprachen übersetzt. Die Tatsache, dass ich Französisch spreche, war eine große Hilfe.

Es war eindeutig, dass Gott uns in die entlegenen ländlichen Gegenden führte- zu Leuten, die in ihrem Leben noch nie Israelis oder Juden gesehen hatten. Wir besuchten und beteten für Pastoren, die in den von Zauberei und Götzendienst heimgesuchten Dörfern Dienst tun. Wir machten öffentliche Deklarationen und riefen aus, dass Yeshua der König der Könige und Herr der Herren über den Dörfen und Städten Burkina Fasos ist.

Wir besuchten darüber hinaus eine Schule von Ram in Yako, für die unsere beiden Gemeinden das Geld aufgebracht hatten, insgesamt 140 Kindern den Besuch der Schule für ein Jahr zu ermöglichen. Yako ist für israelische Gläubige ein sehr besonderes Dorf, da es der Ort war, wo ein junger jüdischer Mann- Zeev Kaufman - in den 1940ger Jahren zum Glauben an Yeshua, den Messias, kam. Er wurde später einer der ersten Pionier Pastoren von gläubigen Juden in Jerusalem während der Zeit der Staatsgründeung von Israel. Ein weiteres Zeugnis des Verses: „Ich werde die segnen, die dich segnen“.
In der Schule von Yako verteilten wir T-Shirts, Schreibmaterial, Süssigkeiten, Spielzeuge und... Fußbälle!! Diese Bälle waren für die Kinder etwas ganz besonderes, da sie alle Fußballfans sind.

An einem Tag, als wir gerade auf dem Weg zu einer weiteren Konferenz waren, hatte unser Auto eine Panne. Wir befanden uns in der Nähe eines Dorfes, nahmen einen Fußball aus unserem Gepäck und fingen an, mit den Dorfkinder Fußball zu spielen. Eine Menschenmenge versammelte sich, und wir schlossen gute Kontakte. Ihr hättet die Freude der Kids sehen sollen, als wir ihnen zum Abschied den Fußball aus Israel schenkten!!

Durch einen Freund von mir, einen Pastor in Frankreich, hatten wir zum Weitergeben 15 französische Studienbibeln mit Konkordanzen bekommen, die ein echter Segen für die Pastoren und Vertreter verschiedener Gemeinden sind.

Der Höhepunkt meiner Reise kam am letzten Tag, als mein Übersetzer und ein gläubige Fahrer mich baten, für sie zu beten und sie zu segnen. Wir hielten am Straßenrand und sie knieten in einem Feld nieder. Während ich sie segnete, kam der Heilige Geist über mich und sie, und wir blieben eine Stunde lang in stiller Anbetung und Bewunderung auf dem Boden. Der Herr begegnete uns dort am Rand der Straße nach Ouagadougou.

Dort hörte ich auch, wie der Herr mir sagte, dass ich in dieses schöne Land zurück kommen werde. Er liebt diese sanftmütigen Menschen sehr und hat gerade erst Sein Werk in dieser Nation begonnen. Dies ist die Zeit, Afrika mit dem Wasser des Lebens zu bewässern und in die geistliche Zukunft dieses Kontinents zu investieren. Israel wird zu einem Licht für die Nation von Burkina Faso!

Ich möchte allen von Euch danken, die diese Reise finanziell unterstützt haben, denen, die für unseren Schutz, Gesundheit und Fruchtbarkeit während der Reise gebetet haben. Eure Gebete sind erhört worden.

Für mich war die Reise nach Burkina Faso eine Antwort auf ein Gebet, das ich vor vier Jahren gebetet hatte: dass ich die Brüder von Burkina segnen könne, die von ihrem Zehnten gaben, um unseren Dienst zu unterstützen. Ich danke dem Herrn, dass er mir diesen Wunsch erfüllt hat und die Gläubigen dort gesegnet hat- und eine noch größere Ernte in Sein Königreich einbringt. „Ich werde die segnen, die dich segnen.“ Ihm sei die Ehre in Ewigkeit. Amen.

 

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Dezember 2007

Liebe Freunde,

Chanukka, das lichterfest , das wir vor kurzem feierten, erinnert uns wieder neu an Gottes Treue und an Seine Befreiung des jüdischen Volkes von denen, die immer wieder versuchten, es zu zerstören.  Während des Chanukka ( wörtl.:”Weihe”) Festes feiern wir ausserdem die Wieder-Einweihung des gereinigten Tempels, nachdem er durch den griechischen Heidenkult entheiligt worden war.

Es ist eine Zeit, in der wir uns daran erinnern, dass Gott, der Schöpfer Himmels und der Erde, Sein Licht in der Form Seines eingeborenen Sohnes in die Welt gesandt hat, um uns zu erleuchten und uns ebenso zu Lichtern in dieser dunklen Welt zu machen (Joh, 1,9; Sprüche 30,4).

Wir danken all denen von Euch, die für die 'Edipi' Konferenz in Italien gebetet haben, in der Tony über Israel lehrte. Der Herr hat viel Segen zu dem Dienst gegeben. Tonys Buch „The mystery of Israel” („Das Geheimnis von Israel“) wurde zu der gleichen Zeit veröffentlicht und dem Herrn geweiht. Es wurde mit großem Interesse aufgenommen und die erste Auflage ist bereits fast ausverkauft. Eine zweite Auflage befindet sich gerade im Druck.

Eheseminar

Das Eheseminar, das wir im letzten Monat durchführten, war für alle 12 teilnehmenden Ehepaare ein echter Segen. Wir verbrachten dieses volle Wochenende in einem schönen und pastoralen Ort am See Genetsareth. Die Paare wurden erfrischt und ermutigt und traten ihren Heimweg mit neuen Werkzeugen an, die ihre Ehen stärken werden. Wir haben im Frühjahr ein weiteres Wochenende für die Paare geplant, die an einem solchen Seminar noch nicht teilgenommen haben. Starke Ehepaare bilden starke Familien. Starke Familien bilden starke Gemeinden.

Alleinerziehende Mütter

Einige unserer alleinerziehenden Mütter werden zusammen mit ihren Mentoren an einem speziellen Workshop/Seminar teilnehmen, welches vier volle Wochenenden (Dezember bis April) beinhaltet.  Ziel dieses Seminars ist es, das Leben der Mütter geistlich, emotional, praktisch und finanziell wieder herzustellen und ihnen Wege aufzuzeigen, wie sie ihre Probleme selber angehen können. Die Zahl dieser Familien wächst, und ihre Probleme fordern uns täglich heraus. Der Herr allein kann diese schwierigen Geschichten in Zeugnisse von Seiner großen Fähigkeit verwandeln.

Die Mentoren, die wir zu diesem Seminar mitschicken, werden den Müttern zur Seite stehen und auch weiter mit ihnen arbeiten, wenn das Seminar vorüber ist. Wenn es Euch auf dem Herzen liegt, einer weiteren Mutter die Teilnahme an dem Seminar zu ermöglichen, könnt Ihr Eure Spende mit einem Hinweis “für alleinerziehende Mütter“ an "Hamaayan"  senden.

Nationale Pro-Life Konferenz – 14.-15. Dezember

Das Konferenzthema in diesem Jahr lautete: “Von Generation zu Generation”. Unser junges Anbetungsteam leitete die Lobpreiszeiten, und die junge Generation wurde stärker in diesen wichtigen Dienst involviert. In Israel werden jährlich 40 000 Abtreibungen praktiziert - etwa die Hälfte davon illegal.

Gott beruft sich eine neue Generation von Fürbittern und Botschaftern, die für das Leben eintreten.


Treffen junger Leute

Am letzten Schabbat kamen etwa 200 junge Leute aus dem ganzen Land  in unseren Gemeinderäumen zusammen. Sie feierten gemeinsam Chanukka und deklarierten ihre Einheit im Messias als neue Generation, die ausgesandt ist, um Licht für Israel zu sein.

Hier sind einige Gebetsanliegen:

* Das Haus der Zuflucht  wird langsam Realität. Ziel dieses Dienstes ist es, Menschen in verschiedenen Nöten zu helfen und ihnen ein Sprungbrett in eine neue Selbständigkeit zu verschaffen. Das Haus wird von Familien aus der Gemeinde geleitet werden, denen diese Arbeit ein gemeinsames Anliegen ist. Wir hoffen, dass diese Vision bis Anfang März umgesetzt werden wird. Wenn dies auch Euer Anliegen ist, kontaktiert uns bitte direkt. Dieses Projekt ist zur Zeit unsere größte materielle Herausforderung.

* Afrika – Wir sind gebeten worden, die Gemeinden in Burkina Faso (Westafrika) zu besuchen, die einheimischen Gläubigen zu stärken und über Israel zu lehren. Die 10-tägige Reise ist für Ende Januar geplant. Wir bitten Euch um Eure Gebete für diese wichtige Reise, an der drei Leute aus unserer Gemeinde teilnehmen. Wir haben auch vor, Geschenke und finanzielle Hilfe für arme Kinder und Witwen, sowie Studienbibeln für die Gemeinden mitzubringen. Falls Ihr Euch an diesem Projekt finanziell beteiligen möchtet, sendet Eure Spende bitte an „HaMaayan“ mit dem Vermerk „Burkina Faso“ .

* Arabischer Buchladen - Najib und sein Team in Haifa wollten ihren Buchladen gerne bis zum Jahresende fertigstellen und eröffnen. Die Zeit läuft, und sie brauchen noch 12 000 Euros, um die Renovierungsarbeiten abzuschliessen. Danke für Eure Gebete. Dieser Buchladen wird ein Einsatzzentrum für die gesamte arabisch sprechende Bevölkerung der Großstadt Haifa sein.

* Eine Welle von Grippe und anderen Krankheiten hat Israel in letzter Zeit erfasst. Einige unserer Mitglieder kämpfen mit Gesundheitsproblemen. Bitte betet besonders für D, eine junge alleinerziehende Mutter, die seit Monaten krank ist und Hilfe braucht.

* Die Teenager Gruppe – betet, dass die Teenies in ihrer Liebe zu Jeschua und in ihrer Hingabe wachsen, und betet für Peter, der diese Gruppe leitet.

* Neue Hauskreise: Einer für junge Leute, einer für Frauen, und einer für Ehepaare.

Wir wünschen Euch Gottes reichen Segen für das Jahr 2008.

Psalm 20,1-5

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